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In einer Stadt verschwinden Obdachlose spurlos. Als die Polizei auf ein Bein mit seltsamen Bissverletzungen stößt, ist schnell klar, dass ein riesiger Alligator sein Unwesen treibt. Dieses durch Chemikalien mutierte Reptil ist über die Kanalisation in einen künstlichen See gelangt ist, wo er nun seinen Wohnsitz hat. Aber genau dieser See liegt in einem Gebiet, das ein übler Immobilien-Mogul unter den Nagel reissen will. Um die Anwohner zum Verkauf ihres Grundstücks zu bewegen, stellt dieser nun eine große Kimes ausgerechnet an jenem See auf die Beine, die zahlreiche Besucher anlockt.

Die Story ist ein einziger Haufen Scheiße: lahm, uninteressant und stellenweise unlogisch. Der Alligator wirkt absolut harmlos und steht sehr oft gar nicht im Mittelpunkt der Handlung, sondern ist mehr so etwas wie eine Randerscheinung.
Action wird hier kaum geboten: den Alligator bekommt man die erste dreiviertel Stunde dreimal zu Gesicht, seine Attacken sind unblutig und schlecht in Szene gesetzt und da alles im Dunkeln abläuft, erkennt man sowieso nie etwas.
All dies lässt die Spannung auf den Nullpunkt sinken.

Einige Reptilien-Horrorfilme, wie "Killer Crocodile 2", konnten durch ihren B-Movie-Flair und ihre trashige Machart, über die man sich lustig machen konnte, wenigstens unfreiwillig unterhalten. Aber "Alligator 2" ist sogar schlecht darin schlecht zu sein.
Gegen diesen Schund wirken sogar Tierhorror-Fehltritte wie "Anaconda" anmutig und spannend.

Bei "Alligator 2 - Die Mutation" mutiert höchstens der unkontrollierbare Drang den Sender zu wechseln zum Drang den Fernseher dem Regisseur dieses Machwerks vom 5. Stock aus auf die Rübe zu werfen.

Daher mein Fazit: Ein Film voll für'n Arsch!

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