Nach etwas längerer Zeit kommt nun mal wieder ein Film mit der Komiker-Kultfigur "Otto" ins Kino. Eines haben alle Filme mit "Otto" gemeinsam - sie sind allesamt so dermaßen dämlich, das man aus Lachkrämpfen nicht mehr herauskommt. Auch sein Neuster, "7 Zwerge - Männer allein im Wald", führt diese "Tradition" fort.
Wie der Filmtitel schon erahnen lässt, dreht sich das Ganze hier um das allseits aus Kindertagen bekannte Märchen um Schneewittchen und die sieben Zwerge, nur wird hier nicht ein klassischer Märchenfilm aufgezogen, sondern ein total überzogenes Blödelparkett, was Seinesgleichen sucht.
Die Besetzung des Filmes ist auch zugleich das bedeutsamste am ganzen Machwerk. Die komplette Szene namhafter, ständig Mist verzapfende und dafür mit viel Geld bezahlte Blödiane (vereinzelt auch als Comedian bezeichnet), gibt sich hier ihr Stell-Dich-Ein.
Schon allein die Besetzung der Zwerge (u.a. "Otto", Mirco Nontschew, Ralf Schmitz, Martin Schneider) sorgt für Tränen in den Augen, so genial deppenhaft ulkig sie auftreten und sich verhalten.
Aber auch beim Rest der Besetzung hat man sich nicht linken lassen und u.a mit Atze Schröder, Exzentrikqueen Nina Hagen samt hübscher Tochter angeheuert. Gastrollen mit bekannten Gesichtern gibt es natürlich auch, z. B. sind Harald Schmidt (der als verkannter Unterhalter Selbstironie beweist) und Tom Gerhardt zu erleben.
Das Ganze ist so extrem überladen, das man nicht mehr aufhören kann mit lachen. Größtenteils zwar mit ziemlich flachen und eigentlich gar nicht mehr lustigen weil schon totgelachten Witzen, doch vereinzelnd sind auch einige originelle Ideen (ich sag nur "Schach") zu finden.
Wer also mal wieder so richtig ablachen will, ohne groß auf Anspruch zu bestehen, dem sei dieser Film wärmstens ans Herz gelegt.
8 von 10 Punkten.