Perfect Deal. Was man über den Kauf dieses Films nicht sagen kann.
Michael Dudikoff spielt an der Seite von Lee Majors die Hauptrolle in diesem gähnend langweiligen Actioner den ich nicht mal in das C-Niveau einordnen würde.
Ich bin kein Fan von Dudikoff aber einige Filme die ich von ihm gesehen hab waren wenigstens zumutbar bis ordentlich.
Zur Story:
Drei alte Kumpel die mal beim Militär waren (und wohl auch den Präsidenten in Russland beschützt haben, warum auch immer) gewinnen beim Pokern richtig viel Geld und eröffnen ihre eigene Bar. Dazu holt man sich noch den jungen D’Artagnan (Nein, der Name ist nicht zufällig gewählt), Sohn eines gefallenen Kameraden, als Getränkemixer. Doch der ortsansässige Gangsterboss möchte auf dem Grund der Bar und dem angrenzenden Indianer-Reservat gerne ein Spielcasino eröffnen.
So oder so ähnlich schon tausendfach gesehen.
Aber Gut in einem Dudikoff-Film kommt es ja genauso wenig auf Story an wie bei den Streifen von Kollege Seagal, also drüber hinweg gesehen. Was ich mir aber von einem solchen Film erwarte ist Action! Schießereien, Schlägereien, Verfolgungsjagden.
Aber außer im letzten drittel mit einer Hauerei in einer Bar und im Indianer-Reservat wird einem auch davon nicht die Bohne geboten.
Und selbst diese wenigen Sequenzen wurden grandios verhauen. Der Kickbox/Karate-Türsteher bildet da noch den unterhaltsamsten Part. Aber in wie fern ist das aufregend wenn ich die ganze Zeit Lee Majors zusehe wie er verprügelt wird?
Keine nennenswerte Story. So gut wie keine Action und wenn doch auf billigstem Niveau.
Was kann den Film da noch retten? Die Schauspieler?
Der frühere TV-Star Majors spielt runter was er kann und Dudikoff war wohl nie ein großer Mime.
Ich weiß nicht wie die englische Originalsynchro ist aber die deutschen Stimmen kennt man wohl größtenteils aus eindeutig zweideutigen Filmchen, wobei Udo Schenk (Ray Liottas Stammsprecher) noch die große Ausnahme bildet.
Womöglich dadurch wirken die Dialoge oftmals extrem dämlich. Bestes Beispiel hierfür ist der Gangsterboss der in der deutschen Fassung einfach nur lächerlich wirkt, mit seiner latent homosexuell angehauchten Stimmlage.
Klares No-Go, nur für Michael Dudikoff-Hardcore-Fans.
3/10