Gelungene Fortsetzung der Videospielumsetzung, wieder mit Milla Jovovich in der Hauptrolle.
Story:
Der T-Virus hat sich mit rasanter Geschwindigkeit in Racoon City ausgebreitet und die Umbrelle Corporation - nicht mehr Herr der Lage - lässt die Stadt hermetisch abriegeln. Gleichzeitig tritt Kampfamazone Alice (Milla Jovovich) wieder auf den Plan. Durch diverse Experimente sind ihre Kraft und ihre Reflexe überdurchschnittlich hoch geworden. Das ist auch dringend notwendig, damit sie aus der Stadt entkommen kann. Zusammen mit der gerade degradierten Polizistin Jill Valentine (Sienna Guillory) und einigen anderen Überlebenden versucht sie aus dieser Hölle zu entkommen. Selbst für Alice kein leichtes Unterfangen, denn zu all den Zombies gesellt sich noch die ultimative Kampfmaschine: Nemesis...
Fortsetzungen scheitern in der Regel daran, dass sie immer besser, größer und ähnliches sein sollen als die Originale. Im Falle des zweiten Resident Evil-Films kann man aber mal sagen, dass die Fortsetzung sogar wesentlich (!) besser gelungen ist als der Vorgänger. Das liegt zum einen an den vielen coolen Onelinern, die häufiger zum Einsatz kommen, zum anderen auch daran, dass die Action nicht nur fast non-stop stattfindet, sondern auch viel härter ist als im ersten Teil, und der Film daher berechtigterweise keine Jungendfreigabe erhalten hat.
Da spritzt schon mal öfters Blut und auch einige explizite Kopfschüsse sind zu sehen, genau so wie es in einem Horrorfilm eben sein soll. Die Actionszenen sind natürlich völlig übertrieben und auch größtenteils aus dem Computer, machen aber dennoch Laune.
Milla Jovovich macht als Alice dieses Mal eine noch bessere Figur und endlich gibt es mit Jill Valentine auch mal eine Heldin aus dem Orignal Resident Evil-Spiel, die von Sienna Guillory glaubwürdig verkörpert wird. Das ist ein Pluspunkt gegenüber dem Vorgänger, der zwar ziemlich gut war, bis auf den Titel und einige Namen aber nicht wirklich was mit den Spielen zu tun hatte.
Fazit: Eine der seltenen Fortsetzungen, die das Orignal hinter sich lassen kann. Resident Evil-Fans müssen zuschlagen, aber auch sonst bietet der Film knapp 90 Minuten glänzende Unterhaltung.
9 von 10 Punkten