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7

Was anfangs als Thrillerversuch noch schleppend in die Gänge kommt, entwickelt sich nach einem bösen Twist, der sehr überraschend kommt und einen eiskalt erwischt, doch noch zu einem nervenaufreibenden Katz-und-Maus-Spiel, ja beinahe einem kleinen Höhenflug im Amateurbereich. Die grell eingefärbten, fast surrealen Bilder und der Elektrosound mit seinen harten Beats ergänzen sich zu einem hypnotischen Alptraum. Es ist ein wahrer Rausch, der sehr viel Talent hinter der Kamera offenbart. Nur Philipp Schiemanns Schauspielerei bleibt ein Kapitel für sich, obwohl seine Darstellung des nur ungern mordenden Kleinganoven durchaus sympathisch ist - als Sänger (Song während der End Credits) finde ich ihn fast besser. Es ist überaus bedauerlich, dass der eindeutig sehr fähige Regisseur Rzechak hiernach nichts mehr gedreht hat, denn sein bislang einziges Werk ist eine echte kleine Entdeckung.

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