Mit Chucky verhält es sich fast genauso wie mit der "Alien"-Reihe: Alle Teile sind recht unterschiedlich. Zwar nicht so sehr gravierend wie bei den Alien-Filmen, aber anders sind die "Chucky"-Filme durchaus. Dazu gehört auch dieser, der auf die heutige Zeit angepaßt wurde und sich unter anderem durchaus als Teeniehorror ausgeben darf.
In der Mitte des Films, als die ersten Morde geschehen sieht es tatsächlich so aus als hätte sich Chucky in einen Teeniehorror verlaufen.
Wie schon die Vorgänger gefällt auch dieser Teil. Drehbuchschreiber Don Mancini macht also auch die dritte Fortsetzung zur blutigen Unterhaltung. Der mittlerweile
vierte Teil ist dabei auch mehr auf augenzwinkernden, schwarzhumorigen Witz ausgelegt als die ersten 3 Teile, trotzdem wird auch hier nicht mit Blut gespart.
Auch die charmanten Hauptdarsteller tragen zum Teenhorror-Flair bei und spielen glaubwürdig.
Schade allerdings, das Chucky wieder eine andere Stimme bekam und zudem auch noch keine sonderlich einfallsreiche. Gewöhnungsbedürftig ist sie jedoch nicht.
Der Film läßt sich desweitern einiges bei den Mordszenen einfallen, die zudem gut gefilmt sind und nicht ohne (Selbst-)Ironie versetzt wurden. Sogar die Action kommt nicht zu kurz. Dennoch muß man sich erst einmal an den Stil des Teeniehorrors gewöhnen, in den Chucky eher weniger paßt. Doch läßt die gute Inszenierung dies schnell vergessen.
Fazit: Gelungene Wiederauferstehung der Mörderpuppe, bei der man hin und wieder den Zynismus der Vorgänger vermißt.