Auf dem Weg zu ihrer neuen Stelle an einer Mädchenschule in Transsylvanien landet die junge Lehrerin Marianne im Schloss der Baroness Meinster. Dort lernt sie den Sohn des Hauses kennen, der von seiner Mutter gefangen gehalten wird. Sie lässt sich überreden, ihn zu befreien, was sie jedoch schon bald bereut: Meinster junior entpuppt sich als Vampir und möchte sich an Marianne vergreifen. Auf der Flucht trifft sie den Vampirjäger Van Helsing, der sie zu ihrer Schule bringt und dann den Kampf gegen Meinster aufnimmt.
Hammers erster "Dracula" von 1958 mit Christopher Lee in der Titelrolle und Peter Cushing als sein Gegenspieler Dr. Van Helsing, war ein großer finanzieller Erfolg für das englische Studio und zog eine Reihe von Fortsetzungen nach sich. In dem 1960 entstandenen "Dracula und seine Bräute" spielt Cushing zwar erneut seinen Part aus dem Original, Christopher Lee allerdings ist nicht mehr mit dabei. Stattdessen gibt es mit David Peel einen blondgelockten Vampir namens Baron Meinster, sodass dieser Film üblicherweise nicht in die offizielle "Dracula"-Reihe der Hammer-Studios mit einbezogen wird.
Und auch ohne Christopher Lee in der Hauptrolle überzeugt Hammer Films mit einem Vampirfilm, wie er besser gar nicht sein könnte. Ein kleines Meisterwerk, wie es im Buche steht, und für Freunde des klassischen Horrorfilms ein unverzichtbarer Beitrag für die Filmsammlung.
8/10