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Auf einer kleinen britischen Insel wird eine Leiche gefunden. Obwohl der Körper unverletzt ist, fehlen alle Knochen. Der Ansässige Arzt, Dr. Reginald Landers, kennt keine mögliche Ursache und ersucht den bekannten Pathologen Dr. Brian Stanley um Hilfe. Zusammen mit Dr. David West und seiner Partnerin fliegen sie zurück auf die Insel. Sie besuchen einen dort forschenden Krebsspezialisten, jedoch sind alle tot, ebenfalls ohne Knochen. Sie werden von seltsamen Tieren angegriffen. Diese teilen sich alle 6 Stunden und sind scheinbar unverwundbar. Die Inselbewohner versammeln sich in einem Haus, um gemeinsam gegen die Tiere anzugehen. Wie sich herausstellt, sind die Tiere nur mit Radioaktivität zu töten. Alle Rinder werden mit Isotopen verseucht und den Tieren zum Fraß vorgeworfen, in der Hoffnung, damit der Lage Herr zu werden.

It´s Hammer Time. Immerhin schon in Farbe schickten die britischen Studios mal wieder einen ihrer beliebten (aber aus heutiger Sicht völlig harmlosen) Gruselfilme ins Rennen. Als Beigabe gibts Peter Cushing und ein nicht gerade alttägliches Monster, womit der Film bei mir vorab schon gewonnen hatte.
Hier wird mal wieder zunächst aufs Neue gezeigt das gutgemeinte Wissenschaft, wie hier der Krebsbekämpfung (als der Krankheit, nicht der Meereskrabbler), grundsätzlich Böses produziert und so muß sich die spärliche Inselbelegschaft bald einer Schar schnell reproduzierender Monster erwehren.
Dabei sind die Biester gar herzig und wirken aus heutiger Sicht eher zum knuddeln als zum fürchten. Falls noch jemand die alte Strak Trek TOS Folge "Horta schützt ihre Kinder" kennt, in etwa so sehen die Biester hier auch und haben neben der Serienausstattung noch einen Tentakel dort, wo üblicherweise der Kopf angeschraubt wird. Zudem ernähren sie sich von porösen Osteozyten (auch Knochen genannt), was für Mensch und Tier logischerweise tödlich ist.
Der Ablauf ist dabei sogar relativ flott für englische Verhältnisse, die Steifheit der Charaktere ist zwar vorhanden aber weniger befremdlich für Kontinentaleuropäer als viele andere Filme aus dieser Epoche. Etwas mehr Atmosphäre hätte dem Werk allerdings gutgetan, schließlich sind hier ein Haufen Menschlein unterwegs, die eingesperrt auf einer Insel gegen fremde Monster um ihr Leben kämpfen.
Ansonsten Quality made in Britain, wer sich nicht gegen die typische Hammer Art wehr, bekommt gute Unterhaltung der etwas älteren Art.
7/10

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