Inhalt:
Auf der abgelegenen Insel Petries Island forscht Dr. Lawrence Phillips (Peter Forbes-Robertson) mit zwei Assistenten in einem abgelegenen Anwesen an einem Mittel das Krebszellen vernichten soll.
Dabei erschaffen sie versehentlich eine Lebensform, die auf Silicium basiert und dich regelmäßig teilt, was dazu führt das schon bald 100 dieser Organismen die Insel unsicher machen.
Zudem ernähren sich diese Lebensformen von Calciumphosphat welches sie aus den Knochen anderer Lebewesen heraussaugen. Dabei machen die Kreaturen keinen Unterschied zwischen Mensch und Tier.
Dies führt dazu das Inselpolizist John Harris (Sam Kydd) schon bald den ersten knochenlosen Leichnam findet und prompt den örtlichen Arzt, Reginald Landers (Eddie Byrne), informiert. Dieser beschließt auf dem Festland Hilfe zu holen und zwar in Gestalt des berühmten Pathologen Brian Stanley (Peter Cushing). Doch auch dieser steht zunächst vor einem Rätsel und sucht deswegen Dr. David West (Edward Judd), einen Experten für Knochen und Knochenkrankheiten auf.
In Begleitung von Wests Freundin Toni Merrill (Carole Gray) kehrt die Gruppe per Hubschrauber auf die Insel zurück und schon bald dahinter was da die Insel unsicher macht und die Einheimischen bedroht... .
Meinung:
Island of Terror ist ein echter Geheimtipp.
Regie führte kein geringerer als Terence Fisher (Dracula und seine Bräute, Frakenstein schuf ein Weib). Wer britisches Horrorkino mag ist mit diesem Film bestens beraten. Die Kreaturen sind einfach gestaltet aber dennoch wirkungsvoll.
Man stelle sich einfach kriechende Schleimdinger mit einer Art Panzer vor aus dem vorne ein Rüssel kommt (mit dem die Kreaturen ihre Opfer attackieren).
Dazu geben die Kreaturen wirklich sehr unheimliche Geräusche von sich, die dem Zuschauer und den Protagonisten ankündigen das neues Unheil droht.
Es stellt sich dann auch heraus das mit Schusswaffen, Benzinbomben, Dynamit und Äxten nichts gegen die herumkriechenden Organismen auszurichten ist. Und obwohl die Monster in diesem Film sich nur kriechend bewegen sind sie verdammt gefährlich. So können die Schleimdinger Wände und Bäume hochkriechen und sich dann auf ihre Opfer fallen lassen..
Auch die Szene wo zu sehen ist wo sich zwei der Lebensformen teilen ist verdammt eklig. Weiterhin ist interessant das die Kreaturen offenbar nur ihren Instinkten folgen. Ein weiterer, fetter Pluspunkt ist Peter Cushing. Ohne ihn wäre der Film nur halb so gut.
Hierzulande hat Island of Terror eine FSK 16, was aber nicht bedeutet das der Film nicht schocken kann.
Die knochenlosen Leichname, die langsam kriechenden Schleimdinger und eine Goreszene (in der Dr. Stanley seine Hand verliert) erzeugen eine gelungene Horroratmosphäre.
Auch muss bedacht werden das die sich die Protagonisten auf einer abgelegenen Insel befinden und demnach vor den Kreaturen nicht einfach so fliehen können. Und schon der Gedanke von einem ekligen Schleimding bei lebendigen Leib die Knochensubstanz ausgesaugt zu bekommen verursacht schon ein gewisses Unwohlsein.
Ich empfehle die DVD von VZM, die auch einige Extras bietet und nicht so teuer ist.
Fazit: Island of Terror ist ein Film den Fans von Peter Cushing, von Monsterfilmen und vom britischen Horrorkino nicht ungesehen lassen sollten. (10/10)