90er-Gold
Mit „Clueless“ kam Jane Austen endgültig in den 90ern an,
nenn das Ding ruhig ultimativen Chick-Flick, es zieht mich bis heute in seinen Bann.
Von Silverstone über Paul Rudd bis zu Buffalos, von Bettys bis zum Spin auf die Außenseiterin,
bei so vielen Szenen legt es mich vor Lachen einfach immer wieder hin.
Das Flair und die Mode, die Sprüche und die Popkultur,
bei meiner Meinung zu diesem Kultfilm bleibe ich fest und stur.
Für mich hätte man die Vorlage nicht spritziger updaten können,
ein nahezu perfekter Film, den ich mir immer wieder kann gönnen.
Die Besetzung ist klasse, die Dialoge viel cleverer als man meint,
jedem das Seine, aber wer das hier so gar nicht fühlt, hat das Zeug zum Feind ;).
Nennt ihn ein Kind seiner Zeit und gar schlecht älter geworden,
dennoch lässt er für 90 Minuten einfach mal locker verschwinden alle meine Sorgen.
Vom Soundtrack bis zu den Looks, von Vorurteilen und dem Widerlegen dieser,
egal wie sie wirkt, diese Schule landet weit vorne im Test von Pisa.
Mehr 90er ist schwer, von Mentos bis „As If“,
irgendwo zwischen „Emma“ und „Breakfast Club“ findet dieser Liebling sein ganz eigenes Riff.
Von den unendlich zitierbaren Lines bis zu noch mehr Karomustern,
hätte man mir schwer können einen unterhaltsameren Highschool-Film zusammenzuschustern.
Fazit: nicht nur ein absoluter Klassiker seines Jahrzehnts und meiner Generation, sondern schlicht und einfach eine der knackigsten Komödien aller Zeiten. Besser konnte man „Emma“ nicht in das Jahrzehnt der Riesenhandys, Marky Marks und bauchfreien Shirts adaptieren. Famos, frech, intelligent. Aber vor allem: durchgehend bahnbrechend witzig!