In einem kleinen Nest killt sich ein Kerl unbeschwert durch seinen Bekanntenkreis. Seine Lieblingsopfer: fremdgehende Freundinnen und Pizzaboten. Zeitgleich mutieren aber auch immer mehr Kids aufgrund von falsch gepunchtem Ecstacy zu mordlustigen, Schleimscheiße kotzenden Untoten. Haben die Geschehnisse vielleicht etwas mit dem Kerl zu tun, der zu mitternächtlicher Stunde skatender Weise um die Häuser zieht?
MIDNIGHT SKATER ist sehr gelungenes Funsplatterfilmchen auf Amateurniveau, das in der Summe seiner schrägen, grenzdebilen Einfälle jeder Troma-Produktion das Wasser reichen kann:
Kopf ab, Schwanz ab, ein Nerd mit Ninja-Ambitionen, ein Staubsauger-Blowjob und unser Hauptdarsteller – der coole Killer mit dem „Sex. Murder. Art.“-T-Shirt (Anspielung auf Buttgereit?) fickt auch schon mal ganz gern mit Toten, denen er während des Akts den Arm abschneidet und sich damit selbst befummelt, was dieser auch wie folgt kommentiert:
„Uh, that was the best sex i’ve ever had… with a dead body whose arm was cut off that i was using to spank myself on the ass!“
Dazu kommen noch viel garagiger Punkrock, viele überzogene Posen und eine Darstellerriege, die hauptsächlich aus pickeligen Halbstarken aus der Tätowierer- oder Skaterszene zu stammen scheinen.
Der Gore ist zwar nur auf „Violent Shit“-Niveau, macht aber dafür jede Menge Spaß.
Fazit:
Cooler und ulkiger Very-Low-Budget-Splatter, der im selben Becken planscht wie „Killing Spree“, „Citizen Toxie“ oder „Cheerleader Autopsy“.
Llyod Kaufman wäre stolz drauf.