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Im thailändischen Dschungel wird eine Gruppe von Forschern mit einem bizarren Eingeborenenritual konfrontiert, in dessen Verlauf eine schöne Frau zu Ehren einer Gottheit mit dem Namen Old Ancestor geopfert werden soll. Natürlich lässt man es nicht dazu kommen und eilt der Frau zur Hilfe, was sich im nach hinein als fataler Fehler erweist, denn die Aktion endet in einem Blutbad.
Mehrere Mitglieder der Gruppe werden von Old Ancestor brutal niedergemetzelt. Zwar gelingt es, das Mädchen zu befreien, doch Yuan, der Anführer des Teams wird mit einem Fluch belegt, der ihn, wieder in der Heimat angelangt, langsam umzubringen droht.
Zu seiner Rettung benötigt er die Augen einer riesigen Buddha-Statue, welche - wie sollte es auch anders sein – dort zu finden ist, wo das Schicksal seinen Lauf nahm. Also macht er sich wieder auf nach Thailand. Unterstützung findet er auch durch den Reporter Tsai Hung sowie Mr. Wie (Chow Yun-Fat).

Mit Chow Yun-Fat ("The Killer", "Hard Boiled") und Maggie Cheung ("Twin Dragons", "Heroic Trio") hat "The Seventh Curse" gleich zwei der ganz großen Stars des Hongkong-Kinos auf seiner Besetzungsliste vorzuweisen. Der Streifen ist eine ordentliche Mischung aus Action-, Abenteuer-, und Splatterfilm der für viel Unterhaltung sorgt. Auch Anleihen an "Indian Jones" sind nicht zu übersehen und man bekommt, zwar kein grandioses, aber dennoch ein gutes Action-Abenteuer geboten. Natürlich ist auch hier am Ende alles happy - doch was davor passiert kann man sich beruhigt anschauen. Denn der Film bietet bei der geringen Laufzeit von nur 83 Minuten eine ungewöhnliche Story mit tollen Stunts, was auch teilweise richtig blutig präsentiert wird, und vielen komischen Einlagen die dem Zuschauer einfach nur Spaß machen soll, mehr aber auch nicht.
"The Seventh Curse" bietet mit Chow Yun-Fat zwar einen hervorragenden und einen der größten asiatischen Darstellern auf, doch hier ist er in einer für ihn eher ungewöhnlichen Rolle zu sehen und kann somit auch nicht seine ganz großen Stärken zeigen, wie er dies z.B. unter den Filmen von Regie-Meister John Woo absolut grandios unter Beweis stellte. Außerdem spielt er hier meiner Ansicht nach trotzdem nur eine Nebenrolle. Die restliche Besetzung mit Maggie Cheung oder auch Dick Wei zeigen ebenfalls ordentliche Leistungen.

Für die hartgesottene Splattergemeinde und Fans von Abenteuerfilmen a la "Indiana Jones" dürfte der Film auf Interesse stoßen und sei daher auch meinerseits wärmstens empfohlen, doch man kann gleich sagen das "The Seventh Curse" trotz der guten Unterhaltung, den ordentlichen und teils richtig blutigen Actioneinlagen und den beiden ganz großen asiatischen Stars trotzdem nur ein überdurchschnittlicher und kurzweiliger Streifen bleibt.

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