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Der Titel klingt ja mal megalustig, doch halt: Es handelt sich tatsächlich um einen echten wissenschaftlichen Begriff für gezüchtete Kreuzungen unter Fischen, jawohl! Die wuchtigen Schlammspringer lassen es einigermaßen ordentlich krachen. Die Effekte sind auch ganz brauchbar, weil auf allzu wilde Übertreibungen und zu offensichtliches CGI weitgehend verzichtet wurde. Wohl dosierter Gore ist ebenfalls vorhanden. Und dann ist da schließlich noch so eine gewisse coole Kaltschnäuzigkeit bei einigen Figuren, bevor die als Fischfutter enden, und auch das wertet den Film ein wenig auf. Also: Nicht originell, aber doch noch ganz ansehnlich für so eine aufgewärmte Tierhorror-Fischsuppe. Nur aus den Bayous, also den Sümpfen, hätte man mehr Atmo herausholen sollen.
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Kurz, heftig und knackig - so sollte ien B-Movie sein! Der vorliegende Streifen erfüllt all diese Erwartungen. Die Storyline "hat natürlich einen Bart" - doch ist immer noch "frisch" genug, um für 75 Minuten zu unterhalten. Die kurzen Splattereinlagen kommen recht blutig rüber - die überrascht bei dieser kleinen charmanten Billig-Produktion, die zwar kostengünstig war, aber niemals so wirkt. Fazit: An alle B-Movie-Trash-Fans: Dies ist nach eurem Geschmach, garantiert!"
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Nun ja, das war jetzt aber nicht so unterhaltend, wie nach manchen Kritiken zu erwarten war. Ein Tierhorrorfilm nach Schema F, aufgelockert durch die ein oder andere Überraschung (und das will in dem Genre schon was heissen) und recht nette Splattereinlangen, die aber leider allzu deutlich als CGI zu erkennen sind, handgemachte SFX hätten da sicher besser ausgesehen. Aber wer Spawn vom gleichen Regisseur gesehen hat, weiss dass Mark Dippé gerne CGi en Masse einsetzt, und dann leider noch nicht mal besonders überzeugend. Die Schauspielerriege ist dem Genre angemessen, d.h. in diesem Falle solide und keine Ausfälle dabei. Alles in allem nette Samstagabendunterhaltung, das Hirn kann man auf jeden Fall gut abschalten dabei... Ich gebe dem Film ein 6/10
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Erstaunlich, dass der Film ab 16 freigegeben ist. Kopf abgebissen, Körper in der Mitte abgerissen, halbes Gesicht weggeschossen etc. das hätte einzeln vor wenigen jahren noch für FSK18 gereicht. Die "Fische" sind sehr gut animiert (CGI), und auch die vereinzelten Latex-Plantscher (bei Großansicht oder Berührung mit Personen) gut gemacht. Insgesamt ist der Film sehr selbstironisch, spart deshalb kein Klischee aus, aber hat trotzdem irgendwie Charme. Für Monster-B-Fans: Absolut ok!
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Bei Frankenfish hatte mich der Titel gleich einen parodistischen Spaß nach Art von Steve Oedekirks Daumenfilmen erwarten lassen. Stattdessen bekam ich aber einen Tierhorrorstinker der alten Garde vorgesetzt. Mit deutlichen Parallelen zum, in den Siebzigern und frühen Neunzigern schon einmal en vogue gewesenen Trend des Blaxploitation-Horrors, da ein Großteil der Darsteller aus Afro-Amerikanern besteht. Man versus Nature die einhundert Millionste, Frohe Ostern. Zwei bis drei ausreichende Worte zur Handlung: Genetisch veränderte Raubfische liefern sich ein Duell mit dem Team einer Meeresbiologin und einem Häufchen zackiger Kampf-Sportfischer. Das Ganze als Film des amerikanischen Kabelfernsehens. Ein Splatterfilm! Es wird geköpft, geschlitzt und amputiert. Ein Fisch kracht mit dem Gesicht voran in den einen Außenbootmotor. Gore, gore, gore! Wo ist mein Gehirn? Mit 16 habe ich solche Filme geliebt. Okay, okay. Heute auch noch.
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Frankenfish war eine der seltenen positiven Überraschungen an einem unserer B-Movie Abende. Seltsamerweise hatte der Film recht wenig von einem B-Movie. Die Story (mutierte Fische mit Restlunge treiben ihr Unwesen) ist zwar nichts Neues, aber nichts an dem Film erinnerte an Trash. Die Schauspieler machten ihre Sache weitestgehend gut, Bild- und Tonqualität waren in Ordnung und irgendwie war der Film sogar echt spannend und wirkte nie unfreiwillig lächerlich. Die Effekte waren gut, die Fische wirkten zwar ein wenig steif, dafür wirkten aber die Ekel-Szenen (Kopf abgebissen, Headshot mit einer Shotgun aus nächster Nähe) verblüffend echt und auch richtig eklig und gruselig. Kann man sich wirklich gut anschauen, unterhaltsam, kurzweilig und zugegebenermassen für die FSK sehr heftig
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Also mich hat der Film sehr gut unterhalten,finde den Titel zwar blöd,aber was dahinter steckt kann sich sehen lassen.Frankenfish geht richtig zur Sache,hier wird gut gesplattert bei einer FSK16 Freigabe (da waren die FSKler wohl besoffen)Die Effekte sind anschaulich,die Story ist ok,die Atmosphäre stimmt.Ein kurzweiliger Tierhorrorstreifen der richtig Spass macht.Mehr davon!
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Frankenfish ist ein nettes, aber nicht besonders origineller B-Movie Horrorfilm.Unschwer zu erkennen ist, das vieles aus etlichen Sparten zusammengeklaut wurde. Zwischendurch driftet der Streifen sogar in trashige Sphären ab, bei dem ein fader, teilweise sogar lächerlicher Beigeschmack zurückbleibt. Der Film hat auch seinen positiven Aspekt. Gewisse Splattereinlagen wurden gar nicht mal so schlecht umgesetzt. Einige sind sogar recht originell ausgefallen. Das sind bei Frankenfish auch ganz klar die Highlights. Fazit: Unterhaltsamer z.t. trashiger B-Movie Horrorfilm, der vorallem anspruchslose Splatterfans zufriedenstellen wird.