Review

Das Sequel dreht die Perversions- und Gewaltregler gegenüber Teil eins deutlich auf. Der psychopathische Killer schreitet völlig enthemmt voran, stets auf 180. Oft wird die vierte Wand durchbrochen und der Psycho schreit in die Kamera wie Macho Man Randy Savage bei einer Wrestling-Promo. Das frauenverachtende und rassistische Vulgärgeschreie ist derart übertrieben, dass es offenkundig nicht ernst gemeint ist. Zudem merkt man dem Hauptdarsteller in wenigen Einzelszenen an, dass er kurz davor ist, über sich selbst zu lachen. Gegen Ende dreht der Psychokiller seinen eigenen Snuff-Film und es wird super pervers und ziemlich gory: Die Effekte sind natürlich kompletter Trash, aber hier werden Leichen und Augenhöhlen, ja sogar ein ganzes Grab „gerapet“! Wer Filme wie The Necro Files (1997) oder Death-Scort Service (2015) mag, wird mit dem eigensinnigen Amateurfilm eventuell Freude haben.

Details