Wieder erwartet uns hier ein Klassiker aus der Hammer-Schmiede, die wohl fast jede Horrorfigur verfilmt haben. Auch hier hat man die Hauptdarsteller mit den beiden Horrorikonen Peter Cushing und Christopher Lee besetzt.
Der Archäologe Stephen Bennings und sein Sohn John (Peter Cushing) haben endlich das Grab der Prinzessin Anaka gefunden. Vorher werden sie noch von einem Ägypter gewarnt, die Ruhe der Toten nicht zu stören. Jedoch wird der Ägypter nicht weiter beachtet. Da John wegen eines Beinbruchs nicht mit in die Grabkammer gehen kann, geht sein Vater allein ins Grab. Nach einem Schrei wird dieser völlig verwirrt im Grab gefunden und erzählt was von einer lebendigen Mumie. Zurück in England kommt Johns Vater in eine Nervenheilanstalt. Es dauert nicht lange, bis Johns Vater in der Zelle von einem Fremden umgebracht wird. John kann sich den Mord nicht erklären und sucht mit der Polizei nach dem Mörder. Es soll auch nicht lange dauern, da wird auch Johns Onkel, der ebenfalls bei der Ausgrabung beteiligt war, in Johns Haus umgebracht. Diesmal ist John aber dabei und sieht den Mörder. Es ist die Mumie des Priesters Kharis (Christopher Lee), der vor über tausend Jahren eine „Affäre“ mit der Priesterin hatte und dafür lebendig begraben wurde. Die Polizei glaubt nicht an die Mumiengeschichte. John muss sich selber helfen, da er der nächste auf der Liste der Mumie ist. Nur wer bringt die Mumie ins Leben zurück...?
Wie gesagt, ein weiterer Klassiker den man gesehen haben muss. Wir haben hier wieder das ewige Duell zwischen Peter Cushing und Christopher Lee, diesmal halt Mensch gegen Mumie. Beide spielen wieder sehr professionell, auch wenn die Dialoge von Chr. Lee diesmal sehr arm sind (geht ja auch nicht ohne Zunge). Des weiteren muss man Chr. Lee sehr viel Geschick zu sprechen, da er als Mumie wirklich gut agiert, sprich langsame Bewegungen usw. Die Verkörperung der Mumie kommt wirklich sehr professionell rüber.
Cushing agiert solide wie man es immer von ihm gewohnt ist. Dazu die Regie eines Terence Fishers und jeder Hammerfan ist zufrieden.
Die Bauten in Ägypten gefallen und das Ende ist klassisch. Ferner gab es die gleiche Story mal als Comic in der Reihe „Gespenstergeschichten“, einige erinnern sich vielleicht noch. Auch in dem Comic kann man besonders Cushing gut erkennen.
Fazit: Ein Klassiker den man mal gesehen haben sollte. Dagegen sind die neueren Mumienfilme, besonders die Hollywood.-Streifen Schrott dagegen!