Ein Bilderwahn, der Seinesgleichen sucht.
Ein junger Mann versucht Metall in seinen Körper zu pflanzen. Als dieses misslingt, läuft er in Panik auf die Strasse, wo er von einem Auto angefahren wird. Durch den Unfall beginnt sich der Körper mit dem Metall zu verschmelzen und er mutiert langsam zu einer Maschine, die komplett aus Metall besteht. Der Lenker des Unfallautos, der dann unter Tagträumen und Halluzination leidet, wird mit in den Teufelskreis hinein gezogen und verwandelt sich ebenfalls in ein Stück Metall. Als die beiden dann aufeinander treffen, kommt es zu einem Kampf der metallenen Menschen ...
Shynia Tsukamoto hat mit "Tetsuo - The Iron-Man" wohl seinen ewigen Vorzeigefilm geschaffen. Höchstwahrscheinlich wird er nie wieder ein solches Werk bewerkstelligen. Wenn doch, dann ist die Filmwelt um einen ultimativen Streifen reicher geworden. Denn "Tetsuo - The Iron-Man“ ist ein regelrechtes Hardcore-Art-Movie. Ultraschnelle Kamerafahrten, dröhnender Industrial-Sound, düstere S/W-Bilder, unglaublich schnelle Schnitte und eine sehr kritische Story machen aus "Tetsuo - The Iron-Man" ein Meisterwerk, das wohl für alle Zeiten den Menschen in Erinnerung bleiben wird. Zudem geizt Tsukamoto nicht mit obszönen, perversen und gewalttätigen Bildern, die aber so vollkommen verfremdet sind, dass sie die Wirkung des Werkes nur noch mehr steigern lassen.
Hier wird selbst die Höchstnote 10/10 nicht dem Film nicht gerecht.