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Alex und Tom haben eine neue Wohnung bezogen. Schon bald läuft ihnen ein Kätzchen zu. Doch dabei handelt es sich nicht um eine normale Mieze: Nachts verwandelt sie sich in eine hinreißende Traumgestalt, die Tom alle Wünsche erfüllt. Doch Alex gegenüber verhält sich das mysteriöse Wesen äußerst aggressiv.

Aus dem Full Moon Dunstkreis im malerischen Rumänien gedreht kommt mal wieder der Versuch einer Kombination aus Horror und Erotik. Ein Genre, das leider selten etwas vernünftiges auswarf, woran auch Serpent´s Lair nichts ändern kann. Herausgekommen ist wie üblich ein ziemlich lahmarschiger Flicken, der im Grunde sogar fast komplett ohne Horror und Titten auskommt, bei dem sich lediglich die Dame mit dem passen Namen Barbusig, äh Barbuscia mal des BH´s entledigen darf.
Hier darf ein Paar ein neues haus beziehen, die offenbar noch nie etwas von dunklen Vorboten gehört hat, denn wenn der Vorbesitzer Suizid begeht und noch die Wände mit blutiger Schrift vollsudelt, war das in der Filmwelt noch selten ein gutes Zeichen. Von Poe lesen halten sie wohl auch nichts, denn als sich eine streunende Katze einfindet, wird diese aufgenommen, auch wenn sie wenig hygnienisch der Frau in den Schuh kackt, wertvolle Gläser zerdeppert, eine erlegte Ratte aufs Kopfkissen und sie sogar durch einen Treppensturz ins Spital bringt.
Das Viech stellt sich dann als Succubus heraus, das Tom feuchte Träume beschert und sich sogar als die Schwester des Vorbesitzers in die Wohnung einläßt und mit Tom eine Affäre gönnt, was zu zahlreichen, wenig anregenden, Softsex Szenen führt, aber leider zu keiner Spannung.
Die Story plätschert müde dahin, Tom und Alex zicken ein wenig rum, zwei drei Tropfen Blut verirren sich auch mal ins Bild und der hübsche Succi saugt Tom die Kraft aus, bis alles in einem völlig leblosen Showdown kulminiert. Aufregungsspitzen beim Zuschauer allerdings gleich null, weder im Gänsehauts- noch im Hormonbereich.
3/10

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