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Die erste Ausgabe erschien damals auf VHS von X-Rated und trug den irreführenden Titel“Schloß der grausamen Leichen“.“Das Schreckenshaus des Dr.Orloff“passt da schon besser,obwohl der Schrecken sich eher auf die Qualität dieses Streifens beziehen dürfte,denn man benötigt schon recht viel Kaffe,um nicht einzunicken.

Doktor Garondet wird zu Professor Orloff aufs Schloß gerufen.Wie sich herausstellt,ist aber niemand krank,sondern Töchterchen Cecile macht sich Sorgen über ihren Papa und dessen Experimente.Er hat nämlich eine unsichtbare Kreatur erschaffen,die hin und wieder ein Schlückchen Menschenblut benötigt…

Zu Beginn freut man sich noch über Parallelen zu den legendären Hammer-Filmen.Stimmige Kulissen und nette Kostüme können zunächst für eine angenehme Gruselatmosphäre sorgen,die aber bereits verschwindet,sobald unser junger Arzt das Schloß betritt,denn ab da stellt sich Langeweile bis zum billig konstruierten Finale ein.
Laaaaanganhaltende Kameraeinstellungen und eine tempoarme Erzählweise,bei der teilweise minutenlang nichts geschieht.Zäh und schnarchig.

Die Darstellerinnen verlieren oft wie durch Zauberhand ihre Kleidung und es wird für damalige Verhältnisse doch recht freizügig posiert und bei einer Vergewaltigungszene durch den Unsichtbaren – bei dem sich eine Frau einfach nur im Stroh hin und her wälzt,sieht man bei genauer Betrachtung auch mehr,als einem eigentlich lieb ist…

Außer ein paar netten Geisterbahntricks(Tablett an seidenen Fäden), einem funzeligen Gorillakostüm(der Unsichtbare mit Mehl bestäubt)und ein paar wilden Hunden gibt es nichts Erwähnenswertes mehr hinzuzufügen.
Der Film ist schlicht langweilig,ereignislos und unblutig.
2 von 10 Punkten

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