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Eindrucksvolles Beispiel dessen, wie man als Produzent viel Geld verplempert für eine unwichtigen Film, den bis heute keiner kennt. So hat es Regisseur Matt Cimber ("Hundra", "Lady Cocoa") nicht verstanden, den beachtlichen Aufwand mit entsprechend guten Unterhaltungswerten zu garnieren. Das seichte Drehbuch macht einen auf juvenil und bringt das seltsame Kunststück fertig, viel passieren zu lassen und doch zu langweilen. Also nix mit Indiana Jones im Wilden Westen, selbst das Finale im Indianertempel hat kaum Schmackes und den nötigen Pep. Vier Pünktchen unter anderem, weil Hauptdarstellerin Laurene Landon ein echtes Babe ist. 

2

Wer beim Anblick des Covers auf einen femalen Indiana Jones Rip Off hofft, wird leider durch ein viel zu spätes Westernabenteuer um eine blonde Halbblutapatschin enttäuscht, das überhaupt nie in Fahrt kommt. Die etwas mystische Hatz nach einem Aztekenschatz hebt sich zwar durch den Ansatz vom 08/15 Amiwestern deutlich ab, an Anfang und Ende jedoch einen unterirdischen Goldtümpel (nicht etwa Tempel!) auszuschlachten, genügt jedoch kaum, einen Spielfilm zu füllen, der daher einfach nur langweilt. Dem Geplänkel dazwischen kann man kaum etwas abgewinnen. Wenn man nicht unbedingt auf ein inhaltlich ungewöhnliches Exponat in der Sammlung angewiesen ist, sollte man den Euro auf dem Grabbel lieber in etwas anderes als Der Tempel des blutigen Goldes investieren.

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