Review

Sloane - Die Gewalt im Nacken

Phillip Sloane, ehemaliger Spezialeinheitsmensch (eher: Spezial-Einheitsmensch), soll für einen reichen Amerikaner die Tochter wiederfinden, die von einem asiatischen Mafia-Boss gefangengehalten wird.

Manche Filme kauft man nur wegen dem dämlichen Cover, erwartet dann eigentlich auch nicht viel vom Film und bekommt dann man manchmal auch nicht viel. So auch in diesem Fall. Actionfilme leben in erster Linie davon, daß man sich mit dem Helden irgendwie identifizieren kann, daß man ihn bewundern kann. Wenn der Held dagegen aussieht wie Bauer Hein vom Feld nebenan, macht es keinen Spaß sich das reinzuziehen. Wenn dann auch noch die Action nicht stimmt, macht es gleich dreimal keinen Spaß sich das anzugucken und bekanntlich klebt man spätestens seit den 60er Jahren nicht mehr 90 Minuten lang wegen exotischer Schauplätze vor dem Bildschirm, auch wenn der Regisseur sich das offenbar so gedacht haben mag. Die Story dümpelt so dahin, reiht ein Klischee ans andere, Bumm-Bumm, Peng-Peng, ein bißchen Sex, Verfolgungsjagd, dumme Sprüche, der Showdown, das Happy-End. Hat man alles schon eine Milliarde Mal, meist wesentlich besser und einfallsreicher inszeniert gesehen. Was bleibt, ist der mittelgroße Trash-Faktor und wegen dem gebe ich dem Streifen mal

4 von 10 Punkten

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