Alle Kurzkommentare


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In den Philippinen gedrehter, aber mit Amerikanern in den Hauptrollen besetzter 80er-Actionfilm, in dem der von den Frauen umschwärmte Actionheld den Auftrag eines Millionärs erhält, dessen entführte Tochter zu finden. Der Film startet gemächlich, mit belanglosen Ermittlungen, die von gelegentlichen, aber äußerst kurzen Kloppereien aufgepeppt werden. Für etwas Schmier sorgen versuchte Vergewaltigungen, die der Actionheld unterbindet. Die sexuellen Abenteuer sind nur ihm vergönnt, viele oder ausschweifende Nacktszenen gibt es jedoch nicht. So dümpelt das unspektakuläre Treiben vergessenswert vor sich hin, um gegen Ende endlich die nette Billig-Action abzufeuern. Das mickrige Budget wird dann in etwas Pyrotechnik und vereinzelte Blood-Squib-Einsätze bei den (viel zu) wenigen Schießereien gesteckt. Die deutsche Synchro wertet die unauffälligen Schauspielerleistungen geringfügig auf. 

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Unbekümmerte Prolo-Action, wie sie nur aus den 1980ern kommen kann. Wirklich begeistern kann das Gekloppe in Manila und die sleazige Tour durch das Rotlichtmilieu dort allerdings nicht, obwohl in dem Jahrzehnt gerade auch sehr schrille und sehenswerte Beiträge aus asiatischen Ländern kamen, die man gar nicht auf der Rechnung hatte. Dass der kernige Sloane einer der unsympathischsten Actionhelden aller Zeiten sei, das kann ich allerdings nicht unterschreiben: Er unterscheidet sich nun nicht so sehr von Genrekollegen, wie man sie damals zuhauf in Trashern aus der Videothek bewundern konnte. Die rabiate deutsche Synchro gibt dem Ganzen halt noch mal ein extra Kick an plumper Derbheit mit auf den Weg. Eher stören da schon der zähe Fortschritt bei den Ermittlungen und die oft sehr langen Pausen zw. den meist sehr kurzen Actionpassagen. Billig, zugegeben, aber noch lange nicht der unterste Bodensatz.

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