Ein alter Mann ritzt sich an einer wundersamen Pflanze, kollabiert und kotzt Stunden später im Krankenhaus eine Art Larve aus, welche zum riesigen Killerinsekt heranwächst und sich in den dortigen Katakomben einnistet...
Kollege "Scat" hat's im Grunde bereits auf den Punkt gebracht:
Es gibt Filme, mit denen man als „Filmfreak“ groß wird, und die einem dann mehr oder weniger gewollt ans Herz wachsen.
Diese Filme müssen nicht unbedingt gut, unterhaltsam oder empfehlenswert sein, aber sie haben gewiss dazu beigetragen, dass man als Filmkenner heute da angekommen ist, wo man eben steht, und sie haben definitiv auch die Weichen in ein entsprechendes Genre gesetzt.
„Insect“ ist so ein Film – so ein grottiges B-Horrorfilmchen aus den 80ern, das man, würde man es heute zum ersten Mal kucken, hochkant aus dem Fenster pfeffern würde, welches ich für meinen Teil trotz seiner mehr als offensichtlichen Mängel aber irgendwie mag.
Die Story ist furchtbar, die Darsteller katastrophal und das Ding ist langweilig, dass sich die Balken biegen, …aber ich mag ihn komischerweise…
Fazit:
Der Beweis, dass man auch schlechte Filme irgendwie gut finden kann. Auch von meiner Seite heimst der Streifen viele Nostalgie-Punkte ein. Ohne diesen Bonus dürfte der Film aber weitaus schlechter abschneiden.
Leute, die in den 80ern aufgewachsen und von „Kabel1- und RTL2-Mitternachtsspitzen“ wie „Shakma“, „Nachts kommt Charlie“, "Metal Beast", "Blutweihe", „Todesparty 2“ und Co. aufgezogen worden sind, werden aber wissen, wovon ich rede…