Review

Nicht blau, kein Affe - trotzdem schleimig genug?!

„Blue Monkey“ aka „Insect“ (in Deutschland generischer aber passender betitelt) erzählt von einem noch unbekannten Rieseninsekt, das in einem Krankenhaus amokläuft und immer weiter wächst…

Oft überschreitet „Blue Monkey“ locker die Grenze zum Trash und unfreiwillig Komischen - da kann er noch so oft einen mit ernster Stilmiene auf „Aliens“ machen! Aber gerade diese Unzulänglichkeiten, diese Gummianzugkreaturen mit mehr Schleim als Sein haben ihren Charme hier. Das fast Nakatomi Plaza-artige und beschränkte Setting. Die handgemachten und handgematschten Effekte. Dumm-lustige Verhaltensweisen - sowohl des Monsters als auch der Menschen. Ein eiskalt-bläulicher Farbfilter die meiste Zeit. Mal „Gremlins II“, mal „Death Machine“. Viel Beton, viel Keller, viele dampfende Lüftungsrohre. Etwas Ekel, etwas Lächerlichkeit. Die Mischung ist jetzt nie berauschend, aber durchgängig brauchbar unterhaltsam. 80s-Pastiche galore. Kacke nur, dass vor diesem Monsterdesign eben keiner Angst hat… 

Fazit: auch wenn diese dreiste und etwas inkompetente „Alien(s)“-Kopie eher auf der schleimig-harmlosen und kostengünstigen Seite ist - für Creature Feature-Fans ohne Trashallergie eventuell einen Blick wert. 

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