Review

„Du glaubst wirklich, es wäre wieder sicher ins Camp zurückzukehren? ...doch dort erwartet dich der unvorstellbare Horror." So heißt es im Cover-Text der Paramount-DVD.
Naja, unvorstellbarer Horror erwartet den Zuschauer hier nicht unbedingt. Eher eine lustlos inszenierte Fortsetzung des trashigen Kultfilms von 1980.

Mrs. Voorhees ist tot. Doch wenige Monate nach ihren Erlebnissen im Camp Crystal Lake fällt die einzige Überlebende Alice (Adrienne King) einem Mörder zum Opfer. War es Rache?
Jahre später wollen die Twens eines nahe gelegenen Sommercamps der Legende um Jason neues Leben einhauchen, stöbern im verwahrlosten Camp Crystal Lake herum und werden von einem Unbekannten nach dem Zehn-kleine-Negerlein-Prinzip dezimiert ...

Einfallslos hoch drei!
Steve Miner kopiert schlicht das Original, ohne auch nur in Ansätzen dessen Spannung und schaurige Atmosphäre zu erreichen. Dumme Opfer und ein langweiliger Jason ohne Hockeymaske (die er sich erst im dritten Teil zulegt) verderben jeglichen Spaß.

Nicht einmal die Goreszenen können beeindrucken. Viel zu blutleer kommen die Morde daher, was sicher auch am R-Rating liegt, aber bei uns sogar für eine Indizierung gut war.

Der absolute Hit ist dann das alberne Finale. Einziger Lichtblick: Betsy Palmer (Mrs. Voorhees) absolviert an dieser Stelle einen Gastauftritt.

Fazit:
Lediglich die Eröffnungssequenz weiß zu fesseln. Nach Alices Tod aber wird's zum Gähnen langweilig! 4/10 Punkten.

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