War es im ersten Teil der Jason – Reihe noch dessen etwas durchgeknallte Mutter die alle zur Strecke gebracht hat, so darf nun endlich auch der Sohnemann ran. An der Art und Weise des Gemetzels hat sich dabei in keinster Weise etwas geändert. Brutal und schon fast übertrieben macht dies auch hier den Großteil des Streifens aus. Und seine Mutter spielt in gewisser Weise dabei ja auch noch eine kleine „Nebenrolle“.
Die Story, falls man es so nennen kann, wurde natürlich 1:1 aus dem ersten Teil übernommen und ist im Laufe der Jahre sicherlich nicht besser geworden. Einer nach dem anderen segnet das Zeitliche. Und irgendwie kommt dies so rüber, als wäre es das normalste der Welt, das den Film aus dieser Perspektive schon fast ein klein wenig Langweilig werden lässt. Etwas besser gegenüber dem Vorgänger sieht das trotz allem in Sachen Spannung aus. Zumindest die Verfolgungsszenen und das Finale sind durchaus Sehenswert, gleichen aber wiederum auch nur den total lahmen und Einfallslosen Start des Filmes aus.
Auch die Kameraarbeit und die gesamte Optik des Filmes wirken etwas reifer und besser. Nicht so wackelig und Dunkel wie noch in Teil 1. Allerdings haben auch die Neuerungen ihre Nachteile. Zwar machen, vor allem, die Schauspielerinnen, inzwischen auch optisch mehr her, so haben Sie diese Bezeichnung zum Großteil eigentlich gar nicht verdient – dahingehend blieb alles beim Alten. Aber je größer die Oberweiten umso flacher die Story. Aber auch selbst daran hat sich ja bis zu den heutigen Filmen nicht viel verändert.
Ein paar kleine Infos zu Jason gibt es hier zu holen, aber so richtig der Killer wird er auch im 2. Teil nicht so recht. Es fehlt ganz einfach die Maske (wobei das Kopftuch auch lässig ist) und seine Kaltblütigkeit. In manchen Szenen wirkt er schon mehr als unbeholfen und dämlich. Aber zum Glück soll sich dies ja in den unzähligen Fortsetzungen noch ändern.
Im Endeffekt ist Teil 2 auch nicht Einfallsreicher und besser als noch sein Vorgänger. Lediglich reifer ist der Streifen geworden. Dies wiederum zeigt den Weg in eine bessere Jason – Zukunft als einem diese beiden ersten Teil zunächst vermitteln mögen. Zu den besten der Reihe gehört dieser zweite Teil jedenfalls nicht, aber wie auch sein Vorgänger, von Zeit zu Zeit immer mal wieder Sehenswert.