Wer denkt das miserable Schnellschusssequels erst mit Filmen wie „2Fast 2Furious“ erfunden wurden hat Freitag der 13 Teil 2 noch nie gesehen.
Nachdem 1980 Teil 1 die Kassen klingeln ließ wurde 81 (uff.. da war jemand echt schnell) Teil 2 veröffentlicht. Diesem Streifen merkt man an das er wirklich eine „schnell dahin gehuschte“ Geldmacherei war.
Die Story ist im Prinzip genau die gleiche wie in Teil 1. Diesmal sehen die Teenies halt anders aus und streben anders. Leider versprüht das Sequel nie den Charme des Originals und auch die Morde fallen erschreckend zahm aus.
Wirklich sehenswert ist der Film nur wegen dem „Rollstuhlmord“ und des ersten Auftretens von Jason als Killer. Außerdem kann man sich ausmalen warum er in Teil 1 nur als Kind in Erscheinung trat. Mittlerweile ist ihm seine Hackfresse anscheinend tierisch peinlich. Um diese zu verbergen stülpte er sich nun für Teil 2 Mamis alten Kartoffelsack über die Omme. Dass dieses auch nicht wirklich klasse aussieht hat ihm wohl leider niemand gesagt, aber egal... ist jedes Mal für einen Lacher gut.
Spannung war ja eh nie die Stärke der Freitag-Reihe, doch hier gibt es nicht einmal den Ansatz eines Hauches von Spannung.
Fazit:
„Sackgesicht“ Jason ist ein Blick wert. Ansonsten kommt bei diesem Ding kein wirklicher Spaß auf. Morde lahm, Regie öde, Drehbuch... ähm.. gab es eines?
Wenn man die Reihe vollständig gesehen haben will muss man auch dieses Teil sehen, allerdings verpasst man nicht viel wenn man ihn überspringt.
3 von 10