Review

"Freitag der 13. Teil 2" setzt an seinen Vorgänger an. Allerdings werden die ersten 6 Minuten erst einmal dazu genutzt, um das Finale in kleinen Häppchen stückchenweise noch einmal zu präsentieren, und das, wo der Film gerade mal eine Laufzeit von 83 Minuten hat. Die nächsten 5 Minuten wird es erst einmal spannend: Die Überlebende aus Teil 1 muss (zwei Monate später) dran glauben. Diese Filmsequenz ist für mich auch der Höhepunkt des Filmes.

Was dann folgt ist nur ein Abklatsch von Teil 1 und der Streifen flacht ziemlich ab. Die Handlung spielt 5 Jahre später. Ein neues Camp wurde in der Nähe des Crystal Lake aufgebaut, Sex bedeutet Tod und am Ende läuft wieder eine blonde Frau schreiend davon. Einziger Unterschied ist der Mörder: Ab diesem Teil darf Jason herumlaufen und seinem Hobby, Leute abzuschlachten, fröhnen. Allerdings wurden die Mordszenen diesmal nicht ganz so spektakulär in Szene gesetzt, sind aber immer noch sehenswert (unter anderem mit Stacheldraht erwürgt, Hammer im Kopf, eine Machete im Gesicht und aufgeschnittene Kehlen fehlen natürlich auch nicht).

Jason rennt in diesem Teil noch mit einem Sack über dem Kopf herum, was mehr als lächerlich wirkt. Außerdem sieht man die Kameraeinstellung oft aus dem Winkel des Mörders, wodurch man sich mit den anderen Figuren nicht recht zu idendifizieren vermag. Überhaupt sind die schauspielerischen Fähigkeiten in diesem Film nicht erwähnenswert.

Etwas Spannung kommt dann erst wieder im Finale auf. Allerdings kann der beabsichtigte Schlussschocker diesmal nicht überzeugen. Wem Teil 1 gefallen hat, kann ruhig einen Blick auf diesen Streifen riskieren. Alle anderen sollten die Finger davon lassen!
4 Punkte

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