Russell Mulcahy schuf einen Meilenstein, der mich seit meinem neunten Lebensjahr fesselt und das immer wieder. Sean Connery hat hier eine seiner besten Rollen, obwohl seine Präsens beim Dreh aus Kostengründen nur sehr gering gehalten wurde. Obwohl ich mir etwas mehr Connery gewünscht hätte, nimmt es dem Streifen nichts von seiner Qualität. Weiterhin sollte Christopher Lambert erwähnt werden, welcher nie wieder so gut war wie hier und leider neben diesem Film höchstens noch Knightmoves, Nirvana und Greystoke als nennenswerte Erfolge nennen kann. Ein ungenutztes Talent, da besteht kein Zweifel. Im als Feind gegnüber steht ihm der großartige Clancy Brown, der zuletzt als Justin Crowe in der HBO Serie Carnivale zeigte, was für ein brillianter Charakterdarsteller in ihm steckt. Er setzte den Maßstab für die folgenden Filme und blieb unerreicht. Ist die Besetzung schon ein Highlight für sich, so geben die gekonnten Schnitte, die diesen Film u.a. so legendär machten und die unvergessliche musikalische Untermalung von Queen ihr Übriges dazu um Mulcahy Werk wahrlich unsterblich zu machen. Einziger sind einige Effekte, denen man das Alter des Films deutlich ansieht. Aber das ist Nebensache und sollte niemanden daran hindern die zwei Stunden zu genießen. 10/10 Punkte von der Hangman-Station