Dieser Film ist ein absoluter Knaller, tolle Action, eine faszinierende Geschichte, mitreißende Musik und gute Schauspieler ziehen mich auch heute noch, nachdem ich den Film zigmal gesehen habe, immer wieder in den Bann.
Die Geschichte beginnt in New York, in der Tiefgarage des Madison Square Garden. Der Zuschauer wohnt einem Schwertkampf bei, an dessem Ende einer der Kontrahenten den Kopf verliert. MacLeod, der andere Kämpfer, wird zwar von der Polizei verhaftet, muss aber freigelassen werden, da man ihm eine Beteiligung an dem Kampf mangels Beweisen (er hat zuvor sein Schwert versteckt) nicht nachweisen kann. In Rückblenden erfährt nun der Zuschauer, wieso sich MacLeod in der Tiefgarage mit einem anderen Kämpfer getroffen hat. Diese Rückblenden führen bis ins 16. Jahrhundert zurück. Zu dieser Zeit lebt Connor MacLeod noch in den schottischen Highlands. Bei Auseinandersetzungen mit einem verfeindeten Clan wird er tödlich verwundet, überlebt die Verletzung jedoch, weshalb ihn sein Dorf verbannt. Zusammen mit seiner Frau lebt er zurückgezogen in den schottischen Bergen, bis ihn ein spanischer Edelmann (Ramirez) aufsucht, der ihm erklärt, dass MacLeod zu einer Gruppe von Unsterblichen gehört, die sich im Laufe der Geschichte immer wieder zu Schwertkämpfen treffen, bei denen es nur einen Überlebenden geben kann (der andere verliert seinen Kopf). Anfangs skeptisch lernt Connor von Ramirez die Tricks und Kniffe des Schwertkampfs, um bei der "großen Zusammenkunft" gewappnet zu sein. MacLeod muss nebenbei erleben, dass im Gegensatz zu ihm seine Frau altert und beide keine Kinder haben können. Wieder in der Gegenwart (im New York des Jahres 1985) ist die "Zeit der großen Zusammenkunft" angebrochen - am Ende "kann es nur einen geben".
Die Story des Films ist trotz ihrer fantastischen Elemente mitreißend und spannend. Sie spielt mit dem ewigen Menschheitstraum von der Unsterblichkeit und zeigt dabei humoristisch die Vorzüge, aber auch die Qualen und Verletzungen auf, die der Unsterbliche (Connor MacLeod) im Laufe der Jahrhunderte erleiden muss. Neben den heldenhaften Charakteren gibt es auch einen richtig bösen Widersacher, Kurgan, der bestrebt ist, den Kopf des Kighlanders vom Rumpf zu trennen, und für den menschliche Opfer dabei nur Collerteralschäden sind.
Schauspielerisch kann Christopher Lambert in der Rolle seines Lebens überzeugen, selbst wenn die Wandlungsfähigkeit seiner Mimik eingeschränkt ist. Mit Sean Connery als Ramirez steht ihm ein besonderer Darsteller zur Seite, der in dieser Rolle als väterlicher Freund sein ganzes Können ausspielt. Auch Clancy Brown als das absolute Böse weiß seine diabolische Rolle gut auszuführen und selbst die weiblichen Nebenrollen gespielt von Roxanna Hart und Beatie Edney wissen zu überzeugen.
Der gewaltige Soundtrack, für den die britische Rockband Queen die Songs und Vorlagen geliefert hat und der von Michael Kamen abgerundet wurde, unterstreicht die Bilder und die Handlung des Films.
Insgesamt ist es erstaunlich mit wie wenig Effekten hier eine besondere Stimmung transportiert wird. Wohl dosiert kommen sie dann, wenn es der Storyverlauf verlangt.
"Highlander - Es kann nur einen geben" ist ein Film, der stets in meiner "Filmrotation" bleiben wird, da er auch beim wiederholten Ansehen nichts von seiner Strahlkraft und Atmosphäre einbüßt.