Inhalt:
Der Star Laura Crawford wird von vier Leuten (der Managerin und drei Männern) auf eine Insel entführt, um vom Studioboss ein Lösegeld zu erpressen.
Dieser schaltet Peter (Al Cliver) und dessen Kumpel Jack ein, damit sie Laura aus den Händen der Übeltäter befreien.
Die beiden fliegen auf besagte Insel, auf der dummerweise ein Kannibalengott sein Unwesen treibt und von einem Eingeborenenstamm Frauen für sein sexuelles Verlangen und seinen Hunger nach weiblichen Herzen geopfert bekommt.
Bei der Lösegeldübergabe kommt es zu Komplikationen, da der Schwindel mit unbedrucktem Papier anstatt Geld auffliegt. Jack wird angeschossen, kann aber mit Peter unter Verlust des Hubschraubers entkommen. Immerhin kann Laura in den Dschungel flüchten.
Bei der Suche der Entführer nach Laura beißt einer nach dem anderen ins Gras (Eingeweideherreisriss + Enthauptung, Stein auf Kopf, Sturz in Spießfalle und Ertränken durch Peters Hand).
Während Peter sich ebenfalls auf die Suche nach Laura begibt, erholt sich Jack auf dem Schiff der Entführer mit einer unfreiwilligen Mittäterin und bezahlt sein Vergnügen mit dem Tod durch den Kannibalengott. Seine Bettgenossin schenkt diesem im wahrsten Sinne des Wortes ihr Herz.
Peter findet Laura schließlich in der Gefangenschaft des Kannibalengottes und liefert sich einen Kampf auf Leben und Tod mit ihm.
Kritik:
Jess Franco beweist hier unter dem Pseudonym Clifford Brown, dass er seinen grottigen "Mondo Cannibale 3" noch unterbieten kann.
Die Story ist schlecht und die Darsteller sind noch schlechter.
Nicht einmal die wenigen "Splattereffekte", die aber immerhin zu einem Verbot des Films in unseren Gefilden genügt haben, können überzeugen.
Statt auf Spannung und Atmosphäre zu setzen, zeigt Franco das, was ihm am wichtigsten zu sein scheint: Zooms auf von mit Kunstblut gefüllten Mündern, Zooms auf Gedärmegekraule und Zooms auf nackte Oberweiten und Schambereiche.
Der Knaller des Films ist mit Abstand die Maske des Kannibalengottes.
Hier wurden einem Schwarzen zwei fette, rote Kunstaugen aufgesetzt, so dass dieser wie ein mutierter Riesenfrosch nach übermäßigem Alkoholgenuss aussieht.
Auch der Schlusskampf zwischen Peter und dem Riesenfrosch ist an Dilletantismus kaum zu überbieten.
Wer sich diesen Film ansehen kann, ohne zu lachen oder mit dem Kopf zu schütteln, vor dem verneige ich mich in Ehrfurcht.