Review

Eine Fortsetzung eines Stephen-King-Film, für die Stephen King das Buch nicht geschrieben hat, hat schon mal im Voraus wenig Aussicht auf eine positive Bewertung meinerseits. Da das aber den Filmemachern herzlich wurscht sein dürfte, hat man "Friedhof der Kuscheltiere 2" gedreht und dabei versucht, dass die wenigstens nach einer King-Verfilmung aussehen zu lassen. Das heißt: neuenglisches Kleinstadtflair, kingsche Charaktere und ehrlich gesagt, das hat ganz gut funktioniert, auch wenn Edward Furlong nicht wirklich gut spielt (er hat die Hauptrolle). Die Story ist kaum erwähnenswert, weil es an sich nichts neues gibt - alles schon im ersten Teil gesehn.
Leider hat man vergessen, auch die Spannung aus dem ersten Teil zu übernehmen. Dafür hat man sich entschlossen ein bisschen zu splattern. Und vorallem am Ende gibt es anstatt eines Plots oder eines Höhepunkts oder einer Auflösung oder was ich eine satte Portion Ekel-Effekte, die meist ordentlich gemacht worden sind.
Am Ende des Films hatte der Regisseur noch einen Rieseneinfall und so stellt sich der Film seinen eigenen Bodycount auf und zeigt nochmal Standbilder von allen Charakteren, die während der letzten 90 Minuten ihr Leben lassen mussten.
Also, anschaun kann man sich das Machwerk aber erwartet nichts besonders nicht.
4/10

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