Interessant, das es auch schon vor fast 40 Jahren uninspirierte Fortsetzungen von erfolgreichen Filmen gab. Das wird sich wohl nie ändern. Und „Die Rückkehr der glorreichen Sieben“ ist wohl auch so einen Fortsetzung gewesen.
Um eine Verbindung zum Vorgänger zu schaffen, geht es diesmal um das Dorf von Chico, der seinerzeit von Horst Bucholz gespielt wurde (leider ist jetzt außer dem großartigen Yul Brynner keiner mehr aus dem ersten Film dabei), und hier von einem recht unbekannten Schauspieler dargestellt wird. Die wichtigsten Elemente aus dem ersten Film wurden kopiert, so sucht sich Brynner im 08/15 Verfahren seine Gefährten aus, um dann in das Dorf zu reiten und mit dem dortigen terrorisierendem Banditen erstmal Tacheles zu reden.
Wie es weitergeht, kann sich jeder Kenner des ersten Films denken.
Die beiden anderen Fortsetzungen habe ich noch nicht gesehen, erwarte aber auch nicht all zu viel davon. Schade, dass ein legendärer Film wie „Die glorreichen Sieben“ durch unnötige Fortsetzungen, die durch den Titel Geld einbringen sollen, runter gezogen wird.
Es ist kein großer Verlust, diese Nachzieher nicht zu kennen, das Original bleibt unerreicht.