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"Die Nr. 1 der koreanischen Horrorfilme 2004" steht auf dem Cover von e-m-s. Dass ich nicht lache! Ich kenne zwar die anderen Horrorfilme dieses Jahres nicht, doch wesentlich schlechter können sie wohl auch nicht sein.

Eine Einheit wird 1972 auf Erkundungstour zum R-Point geschickt, nachdem im Hauptquartier ein Funkspruch einer vermissten Truppe eingeht.

Die vermisste Truppe ist schon lange tot und bald sind es auch die Suchenden.
Bis es aber soweit ist, vergehen gut 90 Minuten spannungsloses Gequassel am laufenden Band. Die guten letzten 10 Minuten, in denen es dann auch mal kurz blutig wird, reißen da nichts mehr raus.

Was ich bei der Story vermisst habe, ist der Durchblick und der Aha-Effekt, den man am Ende eines solchen Psycho-Horrors haben sollte. Ich war hinterher genauso schlau wie vorher.

Dass hier die Darsteller allesamt eigentlich eine ganz gute Performance abliefern, interessiert angesichts der gähnenden Langeweile dann auch nicht mehr.

Fazit: Gut gemeint, aber irgendwie ohne Aussage. Dann doch lieber 'nen Slasher-Horror aus Hollywood! 3/10 Punkten.

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