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Vietnam, 7. Januar, 1972:
Der Vietnamkrieg ist in vollem Gange als das südkoreanische Militär  in Nha-Trang einen Funkspruch einer als vermisst geltenden Gruppe Soldaten empfängt.

Diese Einheit war zuletzt am R-Point, einer strategisch wichtigen Insel, stationiert und bis jetzt gab es nur einen Überlebenden.

Dieser liegt schwer verwundet im Krankenhaus und beteuert das von seinen Kameraden keiner mehr am Leben ist.

Um der Sache auf den Grund zu gehen wird Leutnant Choi Tae - in (Kam Woo-seong) mit weiteren Soldaten auf eine Erkundungsmission geschickt.

Nachdem die Männer per Boot die Insel erreicht haben kommen sie nach einem Marsch durch den Dschungel (und nach einem kurzen Feuergefecht mit einer Vietcongrebellin) an ihrem Zielort an und beziehen Position in einem alten, verlassen Gebäude das einst als Kurhotel für französiche Soldaten diente.

Doch etwas stimmt ganz und gar nicht mit dem Ort: seltsame Erscheinungen verbreiten Unruhe unter den Soldaten bis es dem ersten Toten gibt... .


R-Point (auch unter dem Titel Ghost Soldiers veröffentlicht) ist ein richtig gut gelungener Geisterfilm der es schafft eine düstere, bedrückende Atmosphäre zu schaffen.

Der Zuschauer ist auf dem gleichen Kenntnisstand wie die Soldaten und Regisseur Kong Su-chang liefert hier einige sehr unheimliche Momente ab.

Z. B. wo einer der Soldaten seine Kameraden bei einer Erkundungtour am hellichten Tag aus den Augen verliert, sie dann aber augenscheinlich im hohen Gras wiederfindet... .

Der R-Point ist (natürlich) verflucht und es wird auch eine Erklärung für den Spuk geliefert was den Film aber nicht weniger unheimlich macht.

Die Schauspieler sind hervorragend und auch die dt. Synchronisation ist sehr gelungen.

R-Point kann ich nur weiterempfehlen.

Ein Film der seine Handlung ohne irgendwelche zwanghaften Mätzchen erzählt.

(10/10)


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