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Er: "Do you believe a girl should pet on the first date?" - Sie: "Who are you, Bozo the Clown?"

Teenie-Flicks aus den 80ern gehen bei mir immer. Vermutlich deshalb, weil ich in den 80ern selbst ein Teenie war. Der hier spielt in Los Angeles & variiert einmal mehr die Romeo-&-Julia-Geschichte. Randy (Nicolas Cage), ein Junge aus L.A.-Stadt, verliebt sich Hals über Kopf in Julie (Deborah Foreman), ein Mädchen aus dem San Fernando Valley. Von den wohlerzogenen Valley-Girls wird erwartet, dass sie ihre Partner aus dem hiesigen Angebot wählen, am besten natürlich (hohle) Sportskanonen von der High-School. Da passen unangepasste, wilde & punkige Typen so gar nicht ins Bild. Als sich Julie mit Randy einlässt, reagieren ihre Freundinnen mit Unverständnis & beginnen Druck auf sie auszuüben, den Jungen wieder fallenzulassen & sich lieber mit ihrem Ex Tommy (Michael Bowen) zu versöhnen. Druck, dem sie nicht lange standhält.

Was den von Martha Coolidge inszenierten Film ausmacht, ist aber nicht die Story, es ist der eingefangene Zeitgeist (sehr schön ist da etwa das nächtliche Cruisen durch L.A.), es ist die unbeschwerte (Aufbruchs-)Stimmung & es ist der lockere Ton, unterstützt durch jede Menge Musik (Pop-Songs & Live-Acts). Und natürlich sind es auch die Schauspieler, die ihre Figuren zum glaubhaften Leben erwecken. Deborah Foreman ist wahnsinnig bezaubernd; wenn sie lächelt, strahlt ihr ganzes hübsches Gesicht. Nic Cage ist perfekt als cooler Bad-Boy, der (with a little help from a friend) nicht aufgibt & als Julies verständnisvolle Eltern liefern Frederic Forrest & Colleen Camp eine köstliche Performance ab. Ein flotter, schwungvoller & sehr sympathischer Spaß.

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