Review

Gegensätze ziehen sich aus

Verdammt, „Valley Girl“ hat mich richtig positiv überrascht zwischen jugendlicher Naivität, 80s-New Wave-Aura, punkigem Frühlingserwachen und echter Romantik, wenn ein Mädchen aus der gutbürgerlichen Spießerschicht und ein mysteriöser Punk miteinander (zuerst mit ihren jeweiligen Freunden) durchbrennen…  

Oberflächlichkeit done right

Spelunken, Halunken, immer mit Funken. „Valley Girl“ habe ich gefühlt flotter weggeguckt als mein Sohn jeden Abend das Sandmännchen. Allein die Musik (im Vorder- wie Hintergrund) - Hit an Hit an Hit. Die Szene im Badezimmer mit „Love My Way“ im Hintergrund? Tränen, Gänsehaut, Liebe. Off the fucking Charts! Die Mode? Wild. Die Frauen? Lassen mein Herz höher schlagen. Süß und scharf. Nic Cage? Steht dem kaum nach, lässiger wurde er wohl nie. Und das heißt echt etwas, bei diesem Typen, bei dieser Legende. Die Vibes? Achtziger pur. Und insgesamt ist „Valley Girl“ fast schon unheimlich kurzweilig - obwohl fast nichts „Wichtiges“ passiert. Und doch passiert das ganze Leben. Gegensätze, Strömungen, Erkenntnisse, neue Lebenswege. Nächte wie Ewigkeiten. Einfach wunderbar. Einfach ein Gefühl. Einfach ein Hit. Will ich öfters sehen. Muss in meine Sammlung. 

Punk und Pop stehen sich nah

Fazit: Nonkonform, neon, nicht so cheesy wie man meint… Coming-of-Age-Cocktail mit Pfeffer im Popo und Iro au'm Kopf. Ein paar der heißesten Mums der Filmgeschichte nebenbei. „Valley Girl“ ist eine cheeky Viel-mehr-als-nur-Romanze ganz nach meinem Retrogeschmack! 

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