„Düstere Legenden“bietet einen typischen Teenieslasher im Stil von „Scream“und kann dabei sicher zu den besseren Vertretern dieses Bereiches gezählt werden.
In der Pendleton-Uni geht ein Schlitzer um,der nach Vorlage der „urban legends“killt,moderne Gruselmärchen,wie sie gerne am Lagefeuer erzählt werden.Zunächst wird alles als Zufall abgetan,doch im Verlauf gibt es immer mehr Opfer und am Ende scheint jeder verdächtig.
Es geht auch direkt gut los:Düster,rasant und mit überraschender Wendung.Leider bleibt es nicht so spannend,da zunächst einmal die Studenten vorgestellt werden,die jedes erdenkliche Klischee erfüllen.Dazu gesellen sich debile Tatverdächtige wie Robert Englund als Prof und ein zombieähnlicher Hausmeister.Aber was soll´s,das Morden geht munter weiter und dabei auch recht phantasievoll,da die erwähnten Legenden eine gute Vorlage bieten.
Dabei glänzt der Streifen durch stilsichere Optik,guten Darstellern und soliden Spannungsmomenten.
Splatttereinlagen sind eher rar,da man den Film einem breiten Publikum zugänglich machen wollte.
Das Finale bietet noch einmal einige Überraschungen,die zwar nicht neu sind,aber kurzweilig in Szene gesetzt wurden.
Der Killer wirkt am Ende ein wenig übermäßig boshaft und auf Logik sollte man auch keinen gesteigerten Wert legen,dennoch bleibt der Film höchst unterhaltsam und an einigen Stellen auch recht spannend - Einfache schnörkellose Unterhaltung eben.
7 von 10 Punkten