Review
von Leimbacher-Mario
Der letzte Schrei?
Im Windschatten von „I Know What You Did Last Summer“ und vor allem natürlich „Scream“ kam mit „Düstere Legenden“ ein weiterer Teenie-Slasher mit Erfolg Ende der 90er auf den Markt, der sich noch immer sehen lassen kann und aus dem Wust an solchen schnellen Nachgeburten deutlich heraussticht. Es geht um einen Killer mit Kapuzenwinterjacke, der ein College in Angst und Schrecken versetzt, indem er Menschen nach den Anleitungen urbaner Legenden ermordet - und vom Axtmörder auf der Rückbank bis zum Hund in der Mikrowelle sind einige fiese Methoden dabei...
Hier sind 11 Gründe, warum dieser Studi-Slasher von alteingesessenen Fans dieses Subgenres bis zu Neueinsteigern nahezu allen Parteien gefallen dürfte (selbst wenn er insgesamt sicher keine der ganz großen Must-See-Schlitzereien ist):
1 - Das regnerische, atmosphärische und überraschende Intro mit Brad Dourif als Tankwart - „Turn Around, Bright Eyes!!!“! Nahezu perfekt.
2 - Zieht sein Ding bis zum Ende (wenn auch manchmal unlogisch) durch.
3 - Rebecca Gayhearts Blicke! Plus „ihr“ Finale.
4 - Goths Die First?!
5 - „30 Seconds To Mars“-Fans kommen auf ihre Kosten.
6 - „Freddy Krueger“ als Tutor bekommt sein Fett weg!
7 - Perfekter Übergang zu einer Fortsetzung?
8 - Selbstbewusstsein und Augenzwinkern
9 - Tara Reid war damals noch hot!
10 - Verdammt viele düstere Mythen und Legenden, die einem etwas sagen.
11 - Einer der letzten funktionierenden Prototyp-Slasher seiner Generation und gerne in Erinnerung!
Fazit: einer der effektiveren Slasher der 90er. Kurzweilige, stumpfe, oberflächliche Chose. Bekannte Gesichter, genug Opfer, augenzwinkernd in den richtigen Momenten. Selbst wenn nicht alles immer logisch oder sinnvoll erscheint - es unterhält höllisch effektiv.