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Cop John Tucker bekommt Besuch aus der Zukunft, hat Stress mit seiner Frau und mit einem Drogenbaron. Und was auch immer sonst noch so passiert, das ganze Gemisch aus Action, SciFi und Buddycomedy rund um den versoffen durch die Gegend steuernden Bullen funktioniert auf keiner Ebene. Die Dialoge sind, insbesondere im Ernstfall, lächerlich vorgetragen und die Geschichte ist in seinem vergeigten futuristischen Setting einfach nur stinklangweilig.
Das Drama mit Johns Frau (die ihn mit Nachnamen anspricht), die Interaktion mit dem Zeitreisenden Billy, die Ballereien – nichts macht hier wirklich Spaß, hat Verve oder fühlt sich lebendig an.

Die Musik passt zwar oftmals nicht zu dem, was gerade passiert, für sich selbst gesehen (oder gehört) ist sie aber nicht schlecht. Wie auch, wenn man sich stilistisch einfach bei „Star Wars“ oder „Back to the Future“ bedient. Der Soundtrack ist somit völlig überqualifiziert. Auf das vor der Kamera agierende Personal trifft das eher nicht zu, wobei es scheint, dass David Carradine keinen Tag am Set nüchtern verbracht hat. Ted Prior an seiner Seite ist auch kein Ausbund an Qualität. Da herrscht keine Chemie zwischen irgendwem, gefilmt ist das Ganze auch eher öde und was das Zukunftsszenario angeht, das einem hier verkauft werden soll – davon ist nichts zu sehen. Okay, John hat 'nen Power Glove, aber das reißt es auch nicht mehr raus. Einmal Autoschrott und ein paar Explosionen auch nicht.  

„Irgendetwas läuft hier falsch.“

Lahmes und witzloses Machwerk, das wenig Interessantes zu bieten hat. David Carradine wackelt versoffen durch die Pampa, der ganze Plot ist spannungsfrei hingerotzt und bietet nichts von dem Buddycop-Film oder dem SciFi-Actioner, der das Teil hier sein will. Für einen Trash-Abend allerdings bestens geeignet.

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