„Das Phantom der Oper“ ist eine Musicalverfilmung von Regisseur Joel Schumacher. „Das Phantom der Oper“ ist wohl einer der bekanntesten und erfolgreichsten Musicals die es gibt. Hier wird die Bühnenfassung von Sir Andrew Lloyd Webber verfilmt, wohl die bekannteste Version (es gibt drei weitere). Der Roman selbst, der als Vorlage für das Musical dient, entstand schon 1911, durch den Schriftsteller Gaston Leroux.
Mit diesen Film schuf Joel Schumacher eine grossartige Verfilmung, aber ehrlich gesagt keine Weltbewegende Neuheit. Der Film wird im grossen Stil aufgezogen, wirkt aber in manchen Szenen etwas langweilig. Das ist aber so ziemlich der einzige Minuspunkt. Lobenswert ist auf jeden Fall die Kulisse, sprich zum grossen Teil, das Opernhaus und das Kellergemäuer. Aber auch der Friedhof hat etwas Besonderes an sich, wenn die Nebelfelder am Boden entlang schweben und die grossen Grabsteine umhüllen.
Ein weiteres Augenmerk sind die tollen Kostüme, die die Schauspieler tragen. Welche eher farbenfroh, die anderen eher schlicht und dafür wunderschön. Ein wahres Kostümfestival.
Die Schauspieler sind auch alle erster Klasse, vor allem weil sie alle selbst singen. Allen voran das Phantom, gespielt vom schottischen Schauspieler Gerard Butler („Herrschaft des Feuers“, „300“). Er ist kein ausgebildeter Sänger, sondern singt nur in einer kleinen Band. Aber das er Talent hat bewies er allemal. Ebenso seine Kollegin Emmy Rossum („Mystic River“), die bei Drehbeginn gerade mal 16 Jahre alt war.
Joel Schumacher schrieb auch am Drehbuch mit. Sir Andrew Lloyd Webber schrieb nochmals 15 Minuten neue Musik für den Film.
Fazit: Ein atemberaubende Musicalverfilmung, die mit tollen Kostümen und den mittlerweile schon ziemlich bekannten Songs punkten kann. Hätte etwas mehr erwartet, sollte man sich auf jeden Fall mal anschauen.