Review

Der „deutsche Jerry Bruckheimer“ wagt sich zusammen mit Regisseur Oliver Hirschbiegel an das wohl grausigsteste Ereignis der jüngeren Weltgeschichte heran und herausgekommen ist ein Film der Extraklasse, der die letzten Tage Hitlers im Führerbunker schildert.

Der Film ist eine Mischung aus Dokumentation und Kriegsdrama, die Situationen der Beteiligten werden wahrheitsgetreu geschildert und sind realitätsnah. Auch die Selbstmorde und die Ermordung der Kinder Goebels sind dramatisch und teilweise brutal geschildert, die FSK 12-Freigabe ist eindeutig zu niedrig.
Im Film kommt „der Führer“ zu sympathisch herüber. Ich war zusammen mit meiner Schulklasse im Kino, viele und auch ich empfanden teilweise Mitleid mit Hitler, was eigentlich nicht passieren darf. Hitler war ein Wahnsinniger, dass darf keiner, auch kein Film, verkennen.

Der Hauptdarsteller Bruno Ganz spielt die wohl schwierigste Rolle überhaupt grandios und authentisch. Er spielt „den Führer“ so, wie er wirklich war.
Auch sonst wirken einige Stars mit, darunter Heino Ferch und Alexandra Maria Lara. Regisseur Hirschbiegel packte auch einige Kriegsszenen in den Film herein. Besser wäre jedoch gewesen, ein paar Dinge zur Vorgeschichte zu erwähnen.


Fazit:
Gewagter aber realitätsnaher Film über die letzten Tage Hitlers. Der Film ist relativ lang geraten, einige Sachen hätten auch wegbleiben können. Meiner Meinung nach kommt Hitler zu sympathisch herüber, auf die wichtige Vorgeschichte wird leider gar nicht eingegangen.
Trotzdem empfehle ich jedem, diesen Film anzuschauen, denn die deutsche Produktion ist deutlich besser gelungen als seine meist amerikanischen Vorgänger.
Trotz einiger Kritikpunkte ein toller und sehr authentischer Film, deshalb 9/10.

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