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An der Küste Neufundlands wird in einem riesigen Eisblock ein Yeti entdeckt. Schnell finden sich ein Geschäftsmann und ein Wissenschaftler, die sich dem Urzeitgiganten annehmen und natürlich befreit sich der zottelige Hüne bald und es passiert, was passieren muss.

Nach einem Beginn, der musikalisch dreist bei Carl Orffs „O Fortuna“ geklaut ist und auch in der drölfzigsten Wiederholung nicht eigenständiger wird, entspinnt sich in dieser italienisch-kanadischen Produktion von Gianfranco Parolini aka Frank Kramer ein überaus öder Monsterfilm mit unterkühlten Figuren. Und damit meine ich nicht den Yeti, der schaut meist nur dumm und zeitlupt durch die Gegend. Unterlegt von Softporno- oder Discomusik ist der Streifen mau getrickst und über seine Laufzeit ziemlich fade. Schwafelige Dialoge, das Nichtvorhandensein von Tempo und Figurenzeichnung. Nichts funktioniert hier richtig, dafür sieht es aber immerhin schlecht aus. Da versucht man sich noch an der Bebilderung der Kommerzialisierung und Zurschaustellung des entdeckten „Produkts“, letztlich läuft es aber auf das Gleiche wie beim Vorbild mit dem Riesengorilla hinaus und der Kerl macht in der Stadt Randale. Blitzlicht und Verschwörung. Schweinebande, diese Menschlein.

Großer Zottel wird aufgetaut und kriegt harte Nippel. Was für ein schrottiger, auf keiner Ebene unterhaltsamer Streifen – abgesehen von den dummen Blicken des haarigen Urviechs. Aber das trägt halt keinen Film, der Rest vom Cast schafft das auch nicht. Stinklangweilig.

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