Review

„Fifty percent grey“ist ein Kurzfilm,den man mehrfach sehen sollte,denn es erschließen sich einem von mal zu mal tauglichere Lösungsansätze.

Ein Soldat wacht auf.Er befindet sich auf einer grauen endlosen Ebene auf weißem Hintergrund.Nur ein Breitbildfernseher und ein Videorekorder sind vorhanden,er schaltet diesen ein.Eine freundliche Männerstimme teilt ihm mit,dass er tot sei und sich im Himmel befände,doch damit will sich der Soldat nicht zufrieden geben.

Schon schlau,was man in drei Minuten verpacken kann um den Zuschauer zum Nachdenken zu bewegen.
Nicht ganz zu Unrecht war dieser Kurzfilm für einen Oscar nominiert.
Es geht im weitesten Sinne um die Ewigkeit und das damit vorangehende Ereignis des Todes,die Art,wie wir uns das vorstellen und uns damit zufrieden geben können.
Der Streifen ist bissigster Zynismus in Bezug auf das Ende.50 % Grau oder anders gefragt:Ist das Glas halb leer oder halb voll ?
Dieser Film will keine direkten Antworten geben,sondern zum Nachdenken anregen,was durchaus gelingt.Die Animation der Figur des Soldaten ist gelungen und die kleinen Bluteffekte sind stilvoll und nicht vordergründig arrangiert worden.
Ein nettes kleines Filmchen,das viele Interpretationen zulässt,aber in jedem Fall einen klugen Grundgedanken präsentiert.
8 von 10 Punkten

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