Inhaltsangabe

von blacklion

Buschmann und Lena haben als Paar ihre besten ...

... Jahre hinter sich. Die Zeit der Zärtlichkeit ist lange vorbei. Beide brauchen den Alkohol, der Ton ist aggressiv, Streit liegt ständig in der Luft, und Buschmann neigt zur Gewalttätigkeit. Aber sie bleiben zusammen, aneinandergekettet durch Gewohnheit und das gemeinsame Durchstehen eines Lebens, das den völlig mittellosen Farbigen nichts geschenkt hat. An diesem Morgen sind sie wieder einmal von Bulldozern der Weißen aus einer ihrer notdürftigen Behausungen vertrieben worden. Im Niemandsland der Swartkops-Schlammfelder bauen sie eine provisorische Hütte für die Nacht. Lena hadert mit ihrem Gedächtnis und mit ihrer nachlassenden Sehschärfe, und Buschmann gießt Öl ins Feuer, stichelt und erniedrigt sie. Lena kämpft um Selbstbehauptung, sie hat Energie genug, sich Buschmann zu widersetzen, ja, ihn immer wieder mit ihrer Sehnsucht nach Liebe zu provozieren. Das unverbesserliche Paar ist in einen Streit vertieft, als sich ihnen ein Fremder nähert. Der alte schwarze Mann, der mit den Kräften am Ende ist und ihre Sprache nicht versteht, gibt Lena die Möglichkeit, ihr Herz auszuschütten. Ihm erzählt sie die ganze Geschichte ihrer Ehe - vom ersten Kennenlernen über den Tod ihres Kindes bis hin zum Elend ihrer letzten Jahre.

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