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Positiv: 70er-Synthiesoundtrack, putziges Raumschiff das aus etwas Pappe und Alufolie gebaut wurde, das Aussehen der Aliens und die stimmungsvollen Weitwinkel-POV-Aufnahmen.
Negativ: Man sieht die Aliens nach wenigen Minuten und der gesamte Spannungsaufbau geht flöten. Ab jetzt sehen wir zähe Recherchearbeiten und ödes Verschwörungsgerede und die Außerirdischen tauchen kaum mehr auf. Es gibt keine Action, kein Blut, keinen Suspense. Stattdessen herrscht gähnende Langeweile, weil die wenigen atmosphärischen Momente zwischen den endlosen Laberpassagen unter gehen. Der Film plätschert unspektakulär vor sich hin, ist aber auch nicht doof genug um amüsant zu sein.
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Unterirdisch schlechter SF-Trash made in Italy, der sicherlich schon damals selbst die einfältigsten Zuschauer verärgert haben dürfte, denn schließlich lief gerade Star Wars erfolgreich in den Kinos. Die depperte Handlung ist keinen Moment auf der Höhe, die Schauspieler grausig, die Dialoge hanebüchen und das Budget hat höchsten 1000 Lire betragen. Regisseur Gariazzo hat es allerdings 10 Jahre später mit "Brother from Space" tatsächlich geschafft noch schlechter zu sein. Nur für mit hinreichend Bier bewaffnete Vorgewarnte geeignet, die bewusst Schwachsinn aus dem All sammeln.