Horror. Kate schläft beim warten au die U-Bahn ein. Als sie aufwacht stellt sie allein und eingeschlossen. Seltsamerweise kommt doch noch ein Zug, welchen sie, in der Hoffnung doch noch an ihr Ziel zu kommen, besteigt. Ein grosser Fehler! Nach und nach geschehen unheimliche Dinge und sie stellt fest, dass etwas Böses in den Tunnels lauert.
Christopher Smiths Spielfilm-Debut ist mit viel Gespür für’s Visuelle inszeniert und kann mit einigen tollen Szenen aufwarten. Leider ist das Drehbuch, welches nicht den Anflug eines Motives für die Morde liefert, arg klischeehaft geraten, was die Spannung ziemlich drückt. Zu unbeteiligt auch die Regie, welche dafür sorgt, das man sich kein bisschen in den Film hineinversetzen kann. Die Charaktere bleiben blass und Franka Potente scheint auch nicht ihren besten Tag erwischt zu haben, fällt sie doch ausschliesslich durch permanentes Over-Acting auf. Schade um die tolle Kulisse! Die U-Bahnschächte wirken sehr bedrohlich, doch was nützt es, wenn statt Schocks nur Langeweile daraus hervorgekrochen kommt? Der degenerierte Freak, der das Monster darstellen soll, wirkt einfach nur lächerlich statt bedrohlich. Ausser dem zieht sich das Ganze zäh in die Länge weil über weite Strecken gar nichts passiert. Das Ende ist ebenfalls eine herbe Enttäuschung. Da ist selbst der gekonnte Einsatz von Kamera und Musik ist letztlich vergebene Liebesmühe und auch die überraschend blutigen Effekte können nichts mehr wettmachen.
Score: 3
Härte: 5