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Ja der arme weiße Hai muss mal wieder als Killer in einem Tierhorrorfilm herhalten. Diesesmal in einem Film der es sogar schafft einige interessante Ansätze, den Haien den Killer Charakter zu nehmen und sie als Tiere zu zeigen, vorzubringen um sie dann einfach fallen zu lassen. Die schauspielerische Leistung lässt arg zu wünschen übrig, was aber auch nicht weiter stört, da es zum Rest des Filmes passt. Die schrecklichen Killer-Haie sind meistens als schlechte CGI-Haie oder als Gummimodelle erkennbar, was bei den meisten Zuschauern wohl soviel Angst auslösen dürfte wie die Gummiente zu hause in der Badewanne.

Die Story in dem Film ist ironisch ausgedrückt ein absoluter Hammer mit so vielen unerwarteten Wendungen. Nachdem der Hai gefangen wurde wird ihm eine Blutprobe abgenommen. Dann kann der Hai entkommen, aber nicht ohne das der große Held ihn mit einem GPS Sender versehen kann. Nebenbei wird die junge, hübsche, intelligente Frau, deren Schwester von dem Hai gefressen wurde, daran gehindert das Tier frühzeitig zu erschießen. Es trifft ein weiterer Haijäger ein, der ein falsches Tier erlegt. Unterdessen entdecken der Held und seine hübsche Begleiterin, die Frau die den Hai erschießen wollte, dass es sich um 6 Haie handelt, die eine gemütliche Unterwasserhöhlen-WG gegründet haben. Kurz darauf wird das Team des anderen Haijägers von den Haien auf zwei Personen dezimiert und die Haie schwimmen zu dem Surf-Wettbewerb, den die Verantwortlichen nicht absagen wollten. In der zwischenzeit erfährt unser Held, dass die Haie genetisch manipuliert sind. Nachdem nun so ziemlich jeder einen Fehler gemacht hat entschließen sich der Haijäger und unser Held gemeinsame Sache zu machen und die Haie zu sprengen. Die Nacht vor der großen Haijagd verbringt der Held noch mit der jungen Frau. Am nächsten Tag gehen die drei tapferen Menschen ins Wasser und sprengen die Haihöhle. Der Haiforscher entkommt verletzt und die beiden anderen werden zusammen glücklich. Das ganze wirkt dadurch, dass die beiden Hauptcharaktere (unser Held und seine spätere Freundin) super nett sind, absolut intelligent und das sie mit allem was sie sagen und tun Recht haben, nicht gerade wirklich überzeugend. Nebenbei erscheinen die Haie als blutrünstige Killer und dann sagt der Held, dass es nicht bei allen Haien so wäre, was doch reichlich dumm erscheint.

Auch Musik und Kamera bieten in diesem Film keine besonders nennenswerten Aspekte, es sind die besten Aspekte des Filmes, können aber weder Spannung noch sonst irgendwas steigern. Was die SFX des Filmes angeht, da gibt es nur die CGI Effekte, die nicht überzeugend sondern eher komisch wirken.

Fazit: Eine schlechte Story, die in ihren Ansätzen viel besser hätte werden können, trifft auf mittelmäßige bis schlechte Schauspieler. Die Spannung liegt beinahe auf dem Nullpunkt oder sogar darunter. Das einzige was sich der Zuschauer wünscht, dass einer der Haie doch endlich mal einen der wichtigeren Charaktere bei deren merkwürdigen Verhalten verspeisen würde. Was man dem Film zugute halten kann sind die Ansätze und der geschickte Einsatz von Kunstblut.
Insgesamt 3/10 Punkte.

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