An der Küste von Capetown in Südafrika werden zwei Surferinnen, Samantha und Amy, von einem weißen Hai angegriffen. Samantha überlebt den Angriff schwerverletzt. Der Betreiber eines Meers-Freizeitparks, Miguel Francisco, hört von dem Angriff und will den weißen Hai fangen und als Hauptattraktion bewerben. Bei der Präsentation des Hais wird jedoch ein Mitarbeiter gefressen und dem Hai gelingt die Flucht. Die Verantwortung des Betreibers wird dem Meeresbiologen Nick West zugeschoben. Dieser versucht zusammen mit Samantha den Hai auf eigene Faust zu jagen. Miguel Francisco engagiert den überheblichen Hai-Jäger Roy Bishop, der auch einen weißen Hai erledigt. Wie sich jedoch bald herausstellt gibt es etliche dieser mutierten Haie, die große Jagd beginnt.
Auch wenn letztlich jeder Hai Film mehr oder weniger eine Kopie von Jaws ist, habens die Nu Image Leute hier mit dem kopieren doch etwas übertrieben. Wie schon im Urfilm gibts hier einen einsamen Rufer der vor den Gefahren warnt, auch hier sind die Autoritäten nicht im Zuhörmodus, denn es findet ja auch ein wichtiger Surferwettbewerb statt und einen Quinn gibt es in Form eines Großfischjagenden Dokufilmers auch. Und natürlich sind die haie auch keine normalen Vertreter ihrer Spezies sondern, Nachkommen aus einer mit Steroiden vollgepumpten Versuchsreihe, aber egal auf Logik und Vernunft sollte man in diesem Film eh nicht achten, bringt bloß Kopfschmerzen.
Große Spannung kommt hier sowieso nicht auf, entweder ist wie in der Anfangssequenz alles zu hektisch geschnitten, so daß man eher erraten muß was gerade passiert oder es werden ziemlich unbewegliche Modelle eingesetzt wenn es an die viel zu seltene Interaktion Mensch/Tier geht. Am Schluß muß sogar noch die gute alte CGI herhalten. Alles wird aber ziemlich schnarchzapfig präsentiert und der Zuschauer ist geneigt, ob der platten Klischeecharaktere die Haifische anzufeuern. Ehrensache das man echte Tiere nur einzeln besichtigen kann, deren Aufnahmen wohl aus dem Discovery Channel zweckentfremdet wurden.
Über Wasser mühen sich eher schlaffe Darsteller durch viele unnötige Füllszenen um den Film auf spielfilmtaugliche Länge zu hieven, aber immerhin kann man auf diese Weise mal wieder die Funktionstauglichkeit der Vorspultaste überprüfen, denn für die ohnehin schon dünne Handlung tragen diese Passagen exakt nada bei. Dennoch scheint der Haihorror genügend Kohle eingefahren zu haben um noch zwei weitere Fortsetzung zu rechtfertigen. Mögen sie interessanter sein als diese müde Nummer hier.
2/10