Während des Zweiten Weltkrieges bilden die in Südostasien stationierten imperialistischen Japaner ein Bündnis namens "Blut-Sekte" mit der thailändischen Mafia, um die Region von den subversiven chinesischen Bewegungen zu reinigen.
Triaden aus Hong Kong und Shanghai schicken ihre berüchtigsten Attentäter nach Thailand, um ihre Bruderschaft gegen die "Blut-Sekte" zu verteidigen...
Schöne Story, ebenso schön verzählt, nämlich zwar schon ernst gemeint, aber eher trashig wirkend. Die preiswert aufbereitete Mischung aus Ninja's, einen geheimen Hauptquartier voller Fallen, blutigen Shootouts, abgehakten Köpfen, Mordattacken rund um die Uhr und Kung Fu Einlagen von Chow Yun Fat höchstpersönlich ergibt ein sehr feines, sehr kurz[weilig]es Werk, dass bei den knapp 70min Laufzeit keine Sekunde langweilt. Gut ist das zwar alles nicht, aber es schmerzt nicht, sondern belustigt höchstens.
Solange der Unterhaltungsfaktor ständig berücksichtigt wird verzeiht man auch die abgehakte Montage, die fehlenden Anschlüsse und die manchmal abrupt geschnittenen, nur angedeuteten Szenen; wobei man aber teilweise wirklich das Gefühl hat, Regisseur und Cutter gehen mit der Axt vor.
Die späteren Actioneinlagen sind recht häufig und auch ansehbar, ausser wenn Chow ran muss und sogar upgespeedet wird, ist das wieder zum Verzweifeln; passt allerdings gut zum sonstigen Gefühl des Filmes.
Kenneth Tsang hat übrigens einen Cameo - Auftritt am Anfang, ansonsten chargieren durchweg unbekannte Gesichter. Chow passt sich dem an, hat allerdings auch nicht viel zu tun. Meistens stiert er nur irgendwo in die Gegend, copy&paste aus früheren filmischen Gehversuchen wird scheinbar auch benutzt.
Mir gefiels.