Der Film beginnt damit, das uns eine nette Familienidylle vorgeführt wird, Vater, Mutter und zwei Kinder sitzen singend im Auto und fahren in die Ferien. Doch dann geht es recht schnell zur Sache, kaum ist der Vorspann um landet man schon in diesem einsamen Rasthaus, die Familie wird von drei Gangstern bedroht und zu anderen Geiseln in einen Raum gesperrt. Dort passiert dann eigentlich vorerst nicht mehr so viel, man sieht wie es in den Geiseln arbeitet, sie wollen die Gangster überwältigen, haben aber letztendlich doch nicht den Mut dazu. Die Gangster hingegen haben Schwierigkeiten, sich durchzusetzen, außerdem werden sie von internen Rangeleien geschwächt.
Dargestellt ist das ganze recht ruhig, etwas dialoglastig, der Film ist weniger auf Gewalt aus und die "Action" ist eher dünn, und wenn doch dann passiert das meiste eher im Off. Und doch kommt eine gewisse Spannung auf, man kann sich gut in die Situation der Geiseln hinein versetzen, und auch die Gangster sind gut dargestellt, angefangen vom harmlosen stotternden Weichling, der die Geiseln beschützen will, bis bin zum ausgewachsene Psychopathen.
Das Ende hat mir sehr gut gefallen, es ist realistisch und durchaus hart, und es zeigt, das oftmals die Leute mit den größten Klappen auch die größten Feiglinge sind. Die Helden sind die Familie, denn die haben was zu verlieren!
Fazit: Auch wenn er sich stellenweise etwas zieht, hab ich mich trotzdem gut unterhalten. Ein Solider Thriller.